Thema: Soziale Netze

Claudia Klinger am 29. März 2016 — (Kommentare geschlossen)

Social-SEO für Blogger

Zum Einstieg ein eigener Social Media Flop: Kürzlich hab‘ ich mit einiger Verwunderung bemerkt, dass ich auf dem deutschen Reddit-Forum nichts mehr posten konnte. Ich war „gesperrt“, mir aber keiner Schuld bewusst, denn ich streite mich nicht, bleibe immer höflich – warum nur hatten die mich gesperrt?

Meine Nachfrage ergab, ich sei durch „Blogspam“ negativ aufgefallen: Viermal eigene Blogartikel dort verlinkt, was laut „Reddiquette“ nicht erwünscht sei. Egal, ob es ein kommerzielles oder – wie in meinem Fall – nonkommerzielles Blog sei. Weiter → (Social-SEO für Blogger)

Claudia Klinger am 25. Juli 2014 — 8 Kommentare

Was an Blogs so richtig nerven kann – eine Liste der Minus-Punkte

Viele Bloggerinnen und Blogger finden, dass ihr Blog zuwenig Aufmerksamkeit bekommt und zuwenig kommentiert wird. Ja sicher, die „sozialen Medien“ haben eine Menge Kommunikation von Blogs abgezogen, doch muss das für sich genommen kein Grund sein, wie man an vielen gut laufenden Blogs ja sieht.

Weil ich immer wieder über kleine Bugs und Nervereien stolpere, die mir auch bei Blogs, die mich inhaltlich ansprechen, das Lesen und Schreiben schwer machen, eröffne ich hier mal eine Liste für solche Punkte. Die darf gerne in den Kommentaren ergänzt werden – vielleicht ist das ja eine Hilfe gegen die Betriebsblindheit, die manche gar nicht bemerken lässt, was alles stören könnte. Die Liste darf gerne in den Kommentaren ergänzt werden. Und ich sag es gleich: auch auf meinen Blogs ist nicht alles beispielhaft, sondern durchaus im einen oder anderen Punkt verbesserungsbedürftig! Weiter → (Was an Blogs so richtig nerven kann – eine Liste der Minus-Punkte)

Claudia Klinger am 28. März 2013 — 5 Kommentare

Großmedien wollen keine Communities, es herrscht der Link-Geiz

Richard Gutjahr hat sechs Medienleute zur Zukunft der Zeitungen befragt. Geantwortet haben Sascha Lobo, Frank Schirrmacher, Amir Kassaei, Mario Sixtus, Ulrike Langer und Thomas Knüwer. Hier picke ich mir mal einen Aspekt heraus, den Amir Kassaei formulierte:

”Moderne Medienmarken müssen Ihr Produkt inhaltlich auf drei Säulen aufbauen: Information, Service und Community.”

Tja, Community können, bzw. wollen sie nicht wirklich!

Die rudimentären Kommentar-Communities diverser Großmedien sind so frustrierend und wenig verlockend wegen des Mangels an echten Community-Funktionen: man muss sich zum Kommentieren anmelden, bekommt aber meist nur ein lächerlich minimalistisches “Profil”, das allenfalls noch “andere Beiträge” anzeigt. Fast nie kann man dort oder in den Kommentaren (Namenslink!) das eigene Blog oder eine anderes SocialMedia-Profil verlinken. Meist ist es so ganz unmöglich, zu einem anderen Kommentierenden Kontakt aufzunehmen oder zu dessen “sonstigen” Veröffentlichungen im Web vorzudringen.

Da herrscht überdeutlich der Geist des Geizes: Nehmen, aber nicht geben. Bloß keine Gelegenheiten für die Kommentierenden schaffen, mal weg zu klicken und interessanten Leuten zu folgen.

Nein danke, so nicht! Das ist nicht Leserbindung, sondern Möchtegern-Leser-Fesselung – und macht einfach unsympathisch.

Claudia Klinger am 02. März 2012 — 6 Kommentare

David gegen Goliath – Dating-Startup führt Kostenlos-Kultur ein

https://www.loverty.de/StartUps sind eigentlich kein klassisches Thema fürs WWMAG. Wenn mir aber eines mit einer wirklich guten Idee bzw. unterstützenswerten Besonderheit auffällt, schreibe ich gerne drüber. Oder biete Platz für einen Gastbeitrag wie den folgenden Bericht von Stefan, einem der Macher des Dating-Portals Loverty. Das Projekt gefällt mir, denn es sorgt dafür, dass das Sucher-Verlangen nach Partnersuche kostenlos endlich auch korrekt bedient wird. Also nicht nur mit ein paar bis zur Nutzlosigkeit kastrierten „Basis-Features“ abgespeist, auf dass der Sucher zur Cash-Cow werde…

Hier also Stefans Bericht aus Betreiber- und Entwickler-Sicht:

Loverty – eine Einführung in die Partnersuche im Netz

Eine wichtige Errungenschaften des Internet ist, dass viele Sachen kostenlos möglich sind, bei denen Nicht-Zahler vorher rigoros ausgeschlossen wurden: telefonieren, Musik hören und Nachrichten lesen zum Beispiel. Bei Partnersuche-Portalen hat sich aber eine seltsame „Anti-kostenlos“-Kultur etabliert. Nutzerinnen und Nutzer akzeptieren es, zwischen 20€ und 50€ pro Monat zu zahlen, weil sie ansonsten auf der Seite kaum etwas machen können. In anderen Internet-Branchen wäre das undenkbar. Weiter → (David gegen Goliath – Dating-Startup führt Kostenlos-Kultur ein)

Claudia Klinger am 16. Dezember 2011 — 3 Kommentare

E-Mail: verlässlich, nachhaltig, unverzichtbar

Wer nutzt noch E-Mails und wie? Das ist Thema des aktuellen Webmaster-Fridays, das ich hier gerne aufnehme.

„Vorsintflutlich“ nennt Martin Mißfeldt E-Mail-Programme, die noch auf dem eigenen PC laufen. Ja, das mag manchen merkwürdig vorkommen, doch will ich darauf keinesfalls verzichten. Ich nutze noch immer das alte AK-Mail, das schon seit Jahren nicht mehr weiter entwickelt wird. Damit verwalte ich acht Mail-Accounts, die verschiedenen Themen und Blogs zugeordnet sind. 90.000 E-Mails sind derzeit gespeichert, es geht zurück bis 2003. Auf früheren Sicherungs-CDs müssten noch weit mehr existieren, so zurück bis Mitte der 90ger – aber sicher bin ich mir da nicht, wer guckt schon alte Daten-CDs durch (und ob die noch laufen, ist ja auch fraglich). Weiter → (E-Mail: verlässlich, nachhaltig, unverzichtbar)

Claudia Klinger am 11. Oktober 2011 — 25 Kommentare

Stell dir vor, es gäbe ein lokales, soziales Netz….

Berlin Friedrichshain, im Jahr 2014, Freitag Nachmittag.

Silvia B. übt seit einem halben Jahr Yoga und denkt beim Blick aus dem Fenster: Tolles Wetter, genau richtig für Draußen-Yoga. Gedacht, getan: „18 Uhr Yoga-Treff auf dem Boxi – wer kommt?“ tippt sie in ihre Statuszeile. Die Meldung ist für Anwohner/innen und Besucher im Umkreis von einem Kilometer lesbar, zudem von allen, die über das Interesse „Yoga“ mit ihr vernetzt sind. Auch auf den thematisch sortierten schwarzen Brettern taucht ihr Anliegen auf – und siehe da: Fünf Leute melden sich, drei davon kennt Silvia schon, einer ist neu und eine Touristin ist auch dabei, die den Vorschlag per Handy mitbekommen hat. Weiter → (Stell dir vor, es gäbe ein lokales, soziales Netz….)

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