Direkt zum Hauptmenu |  Direkt zum Content |  Direkt zu den News 

So sieht die Seite aus, wenn man Stylesheets deaktiviert hat oder einen Browser benutzt, der damit nicht umgehen kann. Oder den wir ausgesperrt haben, weil die Software nur die Nutzung eines kleinen Teil des Leistungsvermögens von CSS zulässt. Ausführlicher?


CSS-Design

Stil - Struktur - Standard

Ein Special des Webwriting- Magazins


Mailingliste CSS-Design:

Die Liste CSS-Design hat derzeit ca. 500 Mitglieder und tauscht an starken Tagen 40-60 Mails aus. Zum Mitdiskutieren einfach eine leere Mail an css-design bei Yahoogroups schicken - und schon sind Sie dabei.

Raus aus den Zellen, rein ins Vergnügen!

Das Special "CSS-Design" entsteht aus unserer aktuellen Auseinandersetzung mit der wohl tiefgreifendsten Veränderung in Sachen Webcoding, die sich seit den Kindertagen des HTML ereignet. (Im Jahr 2002 war das noch eine sehr gewagte Behauptung. Heute, im Mai 2003, ist es unübersehbar: Immer mehr Webseiten folgen ganz oder zu großen Teilen den Webstandards - und den besseren davon sieht man das nicht im Geringsten an.)

Die Zeit des althergebrachten Tabellen-LayOuts und der vielfältigen Tricks und Kniffe, mit denen wir dessen Mängel kreativ umschiffen konnten, neigt sich dem Ende zu. Wir müssen Neues lernen, ganz anders an ein LayOut heran gehen - und dabei möglichst bald vergessen, wie schwerfällig wir uns im Gefängnis der Tabellenzellen "bewegten". Mit CSS zu gestalten ist eine wunderbare Befreiung - allerdings spürt man es erst, wenn man sich vom ersten Schock erholt und ein paar intensive Selbstversuche hinter sich hat.

Die Trennung von Inhalt und Art der Darstellung per CSS ist nicht sinnleerer Fortschritt um des Fortschritts willen. Sie wird täglich wichtiger in einem Web, das immer weniger mit State-of-the-Art-PCs besucht wird, sondern auch mit Handhelds, Notebooks, den aufkommenden Bildschirmen in Autos, demnächst mit UMTS-Handys und lange schon mit Screen-Readern. Letztere werden nicht mehr ausschließlich von Blinden benutzt, es könnte bald ein Trend werden, sich beim Auto-Fahren statt Radio eine Website vorlesen zu lassen. Verschachtelte Tabellen - wir ahnten es! - sind nicht wirklich vorlesbar!

Um die neuen Möglichkeiten der Gestaltung zu erkunden, haben wir verschiedene CSS-LayOuts für diese Webseite erstellt, die von den Besuchern per "Styleswitcher" ausgewählt werden können. Das Spiel macht Spaß: Wie weit kann man es treiben? Wie groß ist die Bandbreite der Möglichkeiten, ohne dass man auch nur einen Pixel an der "eigentlichen" HTML-Datei verändert??? Schon unsere ersten Varianten zeigen: Riesig! Weit größer jedenfalls, als wir gedacht hatten, nachdem wir - wie viele andere Webworker - CSS lange nur zur Auszeichnung von Schriften angefasst hatten.

Und es ist mehr als ein Spiel: Am Anfang steht das Dokument, der Inhalt. Ihm gilt es, eine der Sache und den Usererwartungen möglichst angemessene Form zu geben - so sollte es sein.

Es ist eine interessante Erfahrung, mit einer sinnvoll (!) strukturierten HTML-Datei zu beginnen, noch ohne an ein konkretes Design auch nur zu denken. Dieses Dokument enthält ausschließlich Struktur-HTML, also keinerlei TAGS, die eine bestimmte Gestalt vorgeben. So hat man immer gleich eine Druckversion zur Verfügung - und die Puristen können sich an der schlichten Optik von 1995 erfreuen. Barrierefrei ist so eine Datei nebenbei auch, ohne Mehraufwand.

Dann kann es losgehen: dem kahlen Gerippe werden Kleider gewebt - für jede beliebige Gelegenheit, alles scheint möglich. Alles? Wir wissen es nicht, stehen selber am Anfang, doch finden wird die spärlichen CSS-Seiten, die hier und da schon im Web zu sehen sind, gelegentlich ein bißchen eintönig. Lasst uns experimentieren, Gewohnheiten auf den Kopf stellen, Grenzen erforschen! Mit CSS ist Webcoding auf einmal wieder so spannend wie mit HTML in den wilden frühen Jahren.

 

Bis bald - vielleicht in der CSS-Design-Mailingliste?

Claudia Klinger, Michael Charlier - April 2002

 

up


Adressen / Kontakt

Webwriting-Magazin - Über das Publizieren im Web

Web:

www.webwriting-magazin.de

E-Mail:

css-design@webwriting-magazin.de

Post:

Michael Charlier, Lilienstr.35, 45133 Essen
Claudia Klinger, Gärtnerstr.17, 10245 Berlin
up


Die Hauptnavigation enthält immer noch viele unbelegte Positionen. Aber wir geben uns Mühe.

Das ist neu:

Große CSS-Sites nun auch in Deutschland! Seit Ende 2002 sind die Webauftritte des Magazins "Stern" und der Deutschen Post mehr oder weniger konsequent auf CSS-Design umgestellt. Besonders bemerkenswert: Der Stern verzichtet auf ein spezielles Layout für NN4.

Als neue Plattform für CSS-Interessenten ist zum 1. Dezember CSS-Technik ans Netz gegangen. Aktivisten aus der Liste CSS-Design sammeln hier Knowhow, das sich aus Diskussionen der Liste und aus anderen Quellen ergibt.

Auch im November gab es neue große Sites in pure CSS. EZBoard zeigt ein richtig elegantes Erscheinungsbild ganz ohne Tabellen, und das tschechische Boulevard-Blatt Blesk demonstriert, daß CSS auch in weniger technischem Umfeld funktionieren.

Es geht voran: Nach Lycos Frankreich (mit tabellarischen Einsprengseln) haben im Oktober Wired News und die US-Sport-Newsseite USCHO auf völlig tabellenfreies CSS-Design umgestellt. Dort bekommt NN4 nur noch Magerkost. Seit November ist auch die Wired-Hauptseite im neuen Layout gebaut.

Lycos Europe hat einen völlig tabellenfreien CSS-Prototyp erarbeitet, der allerdings in dieser Form nicht umgesetzt werden wird.


Anderes Layout gefällig? Bitte sehr!

Mit dem Styleswitcher können Sie zwischen völlig unterschiedlichen Layouts wählen, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind ganz und gar mittels CSS erzeugt, also ohne das HTML-Dokument auch nur anzufassen. Ein Blick in den Quellcode beweist es: Nicht einmal die verschiedenen Bildelemente sind dort "fest gecodet". Wer die Datei ganz OHNE Styling ansehen will, wird im Styleswitcher ebenfalls fündig. Mehr dazu auf der Erklärungsseite. (Noch bzw. wieder in Arbeit)