von Claudia Klinger, 26. Oktober 2009, 14:39
Den Überblick behalten, Loops vermeiden: der Social-Media-Graph
Diese Übersicht hab’ ich als klickbare Image-Map angelegt, um selber den Überblick zu behalten. Meine wesentlichen Social-Media-Profile und Dienste sind enthalten, die Pfeile zeigen die jeweilige Richtung der automatisierten Weitermeldungen an. Mit der Maus drüber fahren, bringt auch ein paar Untertitel zur Ansicht:

Entstanden ist das nicht von jetzt auf gleich, sondern so binnen der letzten zwei, drei Jahre (die Blogs gibts teilweise schon sehr viel länger). Trotzdem ist es mir gelegentlich passiert, dass ich mittels der Vernetzungsangebote dieser Dienste den einen oder anderen Loop auslöste. So kamen Rundmeldungen und Mehrfach-Postings zustande, die nicht nur überflüssig sind, sondern auch die Leser nerven.
Struktur im Kopf verankern
Um das zu vermeiden, muss ich diese Struktur genauso im Kopf haben wie die wichtigsten Weg meiner näheren Umgebung im Stadtteil. Es dauert ein bisschen, bis dem so ist und ich nicht mehr selber die ganze Sache durcheinander bringe – etwa durch einen spontanen Tweet auf Twitter nach einem neuen Blog-Artikel, der dann von der automatischen Meldung über Friendfeed gedoppelt wird.
Auch diese Map erstellen (Tool: MapEdit) hat geholfen, alles nochmal hübsch übersichtlich im Gedächtnis zu verankern. Es sollte ein Tool geben, mit dem man so eine Übersicht schnell anlegen und sie auch schnell updaten kann, wenn sich etwas ändert – ohne erst selber eine Grafik erstellen zu müssen.
***
Siehe dazu die Diskussion auf Webkompetenz: Social Media: Zur Nutzung “sozialer” Medien (Erfahrungsaustausch)
***
Willst Du neue Artikel mitbekommen? Dann abonniere den Newsfeed.




Am 26. Oktober 2009 um 22:04 Uhr
Hi Claudia, deine Image-Map gefällt mir. XING steht etwas unverbunden daneben. Ist friendfeed tatsächlich so ein gutes Instrument? Gruß urb
Am 26. Oktober 2009 um 22:58 Uhr
Es geht ja nicht darum, einfach alles miteinander zu verbinden, weil es irgendwie geht. Bei Xing weiß ich nicht mal, ob es auch irgendwo den Twitter-Stream abbilden würde oder Meldungen von Flickr übernehmen – interessiert mich auch nicht so. Xing repräsentiert für mich die geschäftliche Ebene: es geht um Aufträge und Business-Themen, auch wenn drumrum allerlei Forengeschehen zu allgemeinen Fragen angesiedelt ist. Die Menschen sind dort in ihrer Business-Rolle, zumindest vorherrschend – und warum sollte ich da all meine persönlichen Interessen und Aktionen reinmelden lassen? Falls sich jemand interessiert, findet er ja leicht Wege zu den Blogs.
Auch Flickr ist unverbunden: ich brauch nicht gleich aller Welt melden lassen, dass ich wieder ein Insektenfoto eingestellt habe.. :-) Wogegen die Videos, die ich auf Youtube “favorisiere”, vom Thema her für akive Netizens interessant sein könnten.
Friendfeed? Das Nützlichste, was ich bisher angetroffen habe! So als Sammelstelle eignet es sich prima, wer mag, kann da auch kommentieren, Kurzmeldungen ablassen, verschiedene Gruppen bilden und mehr. Mir dient es als “Durchreiche” – und schade, dass Facebook (=die nur “nehmende” Community) es gekauft hat, wer weiß, was die draus machen!
Am 14. März 2010 um 08:49 Uhr
[...] und Follower durch zig gleichartige Meldungen. Ich experimentiere da auch noch, bau mir einen SocialMedia-Graph für den Überblick und schreibe [...]
Am 19. November 2011 um 01:04 Uhr
[...] und Follower durch zig gleichartige Meldungen. Ich experimentiere da auch noch, bau mir einen SocialMedia-Graph für den Überblick und schreibe [...]