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	<title>Kommentare zu: Flattr: Dabei sein ist alles?</title>
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	<description>Publizieren und Kommunizieren im Internet, Webwriting, Blogdesign, Webdesign, Blog, Weblog, Blogosphaere, www, Web2.0, Communitys, Informationsgesellschaft</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 16:23:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Gedanken zu Flattr 3: You are what you flattr und Interview mit taz-Chef &#171; Andreas Grieß // Blog</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/flattr-dabei-sein-ist-alles/#comment-3766</link>
		<dc:creator>Gedanken zu Flattr 3: You are what you flattr und Interview mit taz-Chef &#171; Andreas Grieß // Blog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 17:59:07 +0000</pubDate>
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		<description>[...] &#228;hnlichen Ansatz fand ich auch beim Webwriting-Magazin. In der Diskussion dort kam jedoch ein anderer Gedanke auf: Sollen die Leser nicht die M&#246;glichkeit [...]</description>
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		<title>Von: Rudy Gasson</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/flattr-dabei-sein-ist-alles/#comment-3745</link>
		<dc:creator>Rudy Gasson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 06:38:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe das ein bisschen optimistischer. Flattr k&#246;nnte mehr werden als ein reiner Bezahldienst. Im Moment ist es sicher nur ein Verschiebebahnhof, aber dieser generiert Daten, und zwar solche, die von allen eingesehen werden k&#246;nnen und die ein wenig mehr „Vertrauenspotenzial“ haben d&#252;rften als irgendwelche Klick-Statistiken. Wenn jemand bereit ist, f&#252;r einen Artikel etwas zu bezahlen, nachdem er ihn gelesen hat, dann sagt das eine Menge aus (sofern da nicht gemogelt wird, was nat&#252;rlich trotzdem m&#246;glich ist, aber aufw&#228;ndiger als bei den heutigen Statistiken).

Robert Basic hat in einem Interview mal gesagt, dass er die meisten Einnahmen durch direkte Werbekunden erzielt hat, zu denen er aufgrund seines Berufs relativ schnell Zugang hatte. Diesen Vorteil genie&#223;en viele nicht, die einfach nur qualitativ hochwertige Beitr&#228;ge leisten m&#246;chten, aber nicht wissen, wie sie das finanzieren sollen. 

Flattr k&#246;nnte also eine Art Anlaufstelle und Bewertungszentrum f&#252;r Werbeinvestoren und Blogger werden, die nacheinander suchen. Ein bisschen utopisch ist das zwar schon, aber ich finde, es ist ein erheblich interessanterer Ansatz als all die automatisierten Blogverzeichnisse und Bewertungsportale, weil eine Stimme f&#252;r einen Beitrag hier tats&#228;chlich etwas kostet. Und hier wird es eben auch f&#252;r Leser wie mich interessant: Ich kann aktiv und doch ohne gro&#223;en Aufwand meine Wertsch&#228;tzung ausdr&#252;cken, und diese erfassbare Wertsch&#228;tzung von x unterschiedlichen Leuten, die diese Stimme bewusst abgegeben haben, das ist der eigentliche Wert, nicht der Betrag. Der verdiente Betrag kommt als Motivationsh&#228;ubchen oben drauf (es sei denn, ein Blog wird  pl&#246;tzlich sehr bekannt, aber auch das darf ja ruhig passieren).

Deshalb halte ich es auch f&#252;r sinnvoller, wirklich jeden Blogbeitrag mit einem Button zu versehen, denn nur so kann auch der Blogger/Autor verl&#228;sslicher feststellen, was den Lesern gefallen hat und was nicht. Den Begriff Dienstleistung halte ich in diesem Zusammenhang f&#252;r nicht sehr gl&#252;cklich, weil es so sehr nach Auftragsarbeit klingt. Als Leser will ich keine Auftragsschreiber, sondern Autoren mit eigenem Profil. 

Disclaimer: Ich bin noch kein Mitglied, verfolge die Entwicklung aber schon l&#228;nger mit gro&#223;em Interesse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe das ein bisschen optimistischer. Flattr k&#246;nnte mehr werden als ein reiner Bezahldienst. Im Moment ist es sicher nur ein Verschiebebahnhof, aber dieser generiert Daten, und zwar solche, die von allen eingesehen werden k&#246;nnen und die ein wenig mehr „Vertrauenspotenzial“ haben d&#252;rften als irgendwelche Klick-Statistiken. Wenn jemand bereit ist, f&#252;r einen Artikel etwas zu bezahlen, nachdem er ihn gelesen hat, dann sagt das eine Menge aus (sofern da nicht gemogelt wird, was nat&#252;rlich trotzdem m&#246;glich ist, aber aufw&#228;ndiger als bei den heutigen Statistiken).</p>
<p>Robert Basic hat in einem Interview mal gesagt, dass er die meisten Einnahmen durch direkte Werbekunden erzielt hat, zu denen er aufgrund seines Berufs relativ schnell Zugang hatte. Diesen Vorteil genie&#223;en viele nicht, die einfach nur qualitativ hochwertige Beitr&#228;ge leisten m&#246;chten, aber nicht wissen, wie sie das finanzieren sollen. </p>
<p>Flattr k&#246;nnte also eine Art Anlaufstelle und Bewertungszentrum f&#252;r Werbeinvestoren und Blogger werden, die nacheinander suchen. Ein bisschen utopisch ist das zwar schon, aber ich finde, es ist ein erheblich interessanterer Ansatz als all die automatisierten Blogverzeichnisse und Bewertungsportale, weil eine Stimme f&#252;r einen Beitrag hier tats&#228;chlich etwas kostet. Und hier wird es eben auch f&#252;r Leser wie mich interessant: Ich kann aktiv und doch ohne gro&#223;en Aufwand meine Wertsch&#228;tzung ausdr&#252;cken, und diese erfassbare Wertsch&#228;tzung von x unterschiedlichen Leuten, die diese Stimme bewusst abgegeben haben, das ist der eigentliche Wert, nicht der Betrag. Der verdiente Betrag kommt als Motivationsh&#228;ubchen oben drauf (es sei denn, ein Blog wird  pl&#246;tzlich sehr bekannt, aber auch das darf ja ruhig passieren).</p>
<p>Deshalb halte ich es auch f&#252;r sinnvoller, wirklich jeden Blogbeitrag mit einem Button zu versehen, denn nur so kann auch der Blogger/Autor verl&#228;sslicher feststellen, was den Lesern gefallen hat und was nicht. Den Begriff Dienstleistung halte ich in diesem Zusammenhang f&#252;r nicht sehr gl&#252;cklich, weil es so sehr nach Auftragsarbeit klingt. Als Leser will ich keine Auftragsschreiber, sondern Autoren mit eigenem Profil. </p>
<p>Disclaimer: Ich bin noch kein Mitglied, verfolge die Entwicklung aber schon l&#228;nger mit gro&#223;em Interesse.</p>
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		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/flattr-dabei-sein-ist-alles/#comment-3744</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 06:08:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ganz meine Meinung. Flattr ist das Pyramidenspiel 2.0 der Bloggerei. 

Die Gro&#223;en an der Spitze und die Betreiber des Spiels gewinnen, die vielk&#246;pfige Herde darunter zahlt ein und macht bl&#246;kend den Propagandawind, ohne den das Ding nie abheben k&#246;nnte - und das wegen ein paar Cent im Jahr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz meine Meinung. Flattr ist das Pyramidenspiel 2.0 der Bloggerei. </p>
<p>Die Gro&#223;en an der Spitze und die Betreiber des Spiels gewinnen, die vielk&#246;pfige Herde darunter zahlt ein und macht bl&#246;kend den Propagandawind, ohne den das Ding nie abheben k&#246;nnte &#8211; und das wegen ein paar Cent im Jahr.</p>
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		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/flattr-dabei-sein-ist-alles/#comment-3742</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 15:06:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe den gleichen Ansatz wie bei mir: Ganzes Blog und Service- bzw Recherche-Artikel flattr-bar.
Ob das richtig ist? Werden Leute zB ein Blog im n&#228;chsten Monat wieder flattrn. Und es geht ja darum, Angebote belohnen zu k&#246;nnen. Das k&#246;nnten ja auch Lesehinweise oder Kommentare (als Stilform) sein</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe den gleichen Ansatz wie bei mir: Ganzes Blog und Service- bzw Recherche-Artikel flattr-bar.<br />
Ob das richtig ist? Werden Leute zB ein Blog im n&#228;chsten Monat wieder flattrn. Und es geht ja darum, Angebote belohnen zu k&#246;nnen. Das k&#246;nnten ja auch Lesehinweise oder Kommentare (als Stilform) sein</p>
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