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	<title>Kommentare zu: Goodbye Privacy &#8211; zur Ars Electronica</title>
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		<title>Von: Kredi</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/goodbye-privacy-gastbeitrag-zur-ars-electronica-von-werner-stangl/#comment-2311</link>
		<dc:creator>Kredi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 19:29:15 +0000</pubDate>
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		<description>Einfach nur ein sehr sehr guter Artikel mit vielen Anregungen, sich einmal genauer zu informieren! Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach nur ein sehr sehr guter Artikel mit vielen Anregungen, sich einmal genauer zu informieren! Danke!</p>
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		<title>Von: Energie Sparer aus Graz</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/goodbye-privacy-gastbeitrag-zur-ars-electronica-von-werner-stangl/#comment-1150</link>
		<dc:creator>Energie Sparer aus Graz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 19:11:30 +0000</pubDate>
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		<description>@ Alf 

Dein Wort in Gottes Ohr . Wenn ich teilweise sehe was die alles von siche Preis geben bzw. Wie manche sich zur schau stellen. Einfach unverst&#228;ndlich in meinen Augen !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Alf </p>
<p>Dein Wort in Gottes Ohr . Wenn ich teilweise sehe was die alles von siche Preis geben bzw. Wie manche sich zur schau stellen. Einfach unverst&#228;ndlich in meinen Augen !</p>
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		<title>Von: Alf Webdesigner aus Köln</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/goodbye-privacy-gastbeitrag-zur-ars-electronica-von-werner-stangl/#comment-343</link>
		<dc:creator>Alf Webdesigner aus Köln</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 05:52:48 +0000</pubDate>
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		<description>Naja ich denke das immer noch die, die Ihre Informationen im Internet preisgeben m&#246;chten dies tun, und diese Personen auch selbst beachten sollten welche Informationen freigegeben wird. Man ver&#246;ffentlich Profile in xing, myspace, etc.etc. und wundert sich dann wenn die Oma zuf&#228;llig durch eine der Suchmaschinen erf&#228;hrt welche Versauten Dinge die Enkelin macht. Just my 2 cents.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja ich denke das immer noch die, die Ihre Informationen im Internet preisgeben m&#246;chten dies tun, und diese Personen auch selbst beachten sollten welche Informationen freigegeben wird. Man ver&#246;ffentlich Profile in xing, myspace, etc.etc. und wundert sich dann wenn die Oma zuf&#228;llig durch eine der Suchmaschinen erf&#228;hrt welche Versauten Dinge die Enkelin macht. Just my 2 cents.</p>
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		<title>Von: Claudia Klinger</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/goodbye-privacy-gastbeitrag-zur-ars-electronica-von-werner-stangl/#comment-239</link>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 17:37:17 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@Su,&lt;br /&gt;
nerven auf so hohem Niveau ist nicht wirklich nervig :-) - besonders dann nicht, wenn es nicht auf Teufel komm raus durchgezogen wird! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meinerseits gehts mir nicht ums Recht haben. Es gibt soviel Schei&#223;e in der Welt, dazu singe ich halt nicht so gern die x-te Keller-Ralley, sondern zeige lieber andere Seiten, Erfolge, Chancen und Sichtweisen auf: letztlich ist es ja immer menschliches Verhalten, das Paradiese oder H&#246;llen erschafft - und das KANN sich &#228;ndern! (Wie hoffentlich jede/r von sich selber wei&#223;).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dazu zu ermuntern macht mir mehr Freude als die Gefahren und feindlichen M&#228;chte immer gewaltiger auszumalen, so dass sich der innere Held/die Heldin lieber hinterm Ofen versteckt, anstatt den Aufbruch ins Freie zu wagen und jedem Drachen mutig zu trotzen.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Su,<br />
nerven auf so hohem Niveau ist nicht wirklich nervig :-) &#8211; besonders dann nicht, wenn es nicht auf Teufel komm raus durchgezogen wird! </p>
<p>Meinerseits gehts mir nicht ums Recht haben. Es gibt soviel Schei&#223;e in der Welt, dazu singe ich halt nicht so gern die x-te Keller-Ralley, sondern zeige lieber andere Seiten, Erfolge, Chancen und Sichtweisen auf: letztlich ist es ja immer menschliches Verhalten, das Paradiese oder H&#246;llen erschafft &#8211; und das KANN sich &#228;ndern! (Wie hoffentlich jede/r von sich selber wei&#223;).</p>
<p>Dazu zu ermuntern macht mir mehr Freude als die Gefahren und feindlichen M&#228;chte immer gewaltiger auszumalen, so dass sich der innere Held/die Heldin lieber hinterm Ofen versteckt, anstatt den Aufbruch ins Freie zu wagen und jedem Drachen mutig zu trotzen.</p>
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	<item>
		<title>Von: SuMuze</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/goodbye-privacy-gastbeitrag-zur-ars-electronica-von-werner-stangl/#comment-235</link>
		<dc:creator>SuMuze</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 12:48:20 +0000</pubDate>
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		<description>@Claudia

ich gebe zu, du hast Recht, sowohl der Sache nach (das www erleichtert an sich die Informationsbeschaffung) als auch, was den Ton angeht, der mir bei diesem Thema herausrutscht. Scusa, nochmals. Vielleicht ist Unm&#252;ndigkeit ja die kommende B&#252;rgertugend in dieser hochlomplexen Welt.

Was meinen Rechner angeht, habe ich jedoch gemerkt, da&#223; du vieles durchaus wissen kannst, wenn du nur hartn&#228;ckig genug bist, selber liest und dazu ein paar Leute l&#246;cherst, die sich mit der Materie besch&#228;ftigen und etwas auskennen. Und danach h&#246;rt sich f&#252;r mich das Gerede &#252;ber Sicherheit und Privatsph&#228;re dank dieser oder jener tollen Programme, das viele der fr&#252;her von mir so bewunderten &#039;IT-K&#246;nner&#039; absondern, doch pl&#246;tzlich sehr, sehr anders an. Und ich vermute, das k&#246;nnte auf anderen Gebieten vielleicht auch so sein. Wo das &#039;Alles-im-Griff&#039;-Gehabe m&#246;glicherweise ebenso hohl ist. 

Und das: &lt;i&gt;die Erwachsenen sind es, die den Kids erstmal einreden, dass sie ohne Arbeitsstelle NICHTS WERT sind! &lt;/i&gt; ist ein Satz, den ich mal unter die Kids, die ich hier kenne, streuen werde. Mal sehen. Ich jedenfalls glaube das nicht. Die lassen sich nichts einreden, sie sehen recht pr&#228;zise, welche Chancen du in dieser Gesellschaft womit bekommst. Und welche nicht!

Naja, und am Ende, dieser Satz: &lt;i&gt;Wir sind im Grunde ein reiches Land, f&#252;r das es kein furchtbares Ungl&#252;ck ist, wenn ein gewisser Prozentsatz arbeitslos ist &lt;/i&gt; juckt es mir heraus: Ich frage mich schon lange, wo eigentlich die Leistungsf&#228;higkeit dieser Gesellschaft verpulvert wird? Vermutungen habe ich, und eines wei&#223; ich ziemlich sicher: eben nicht da, wo es um den Schutz der Schwachen, Kranken und Alten geht, und gewi&#223; nicht da, wo es um Lebenschancen f&#252;r alle geht.

So, genug genervt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Claudia</p>
<p>ich gebe zu, du hast Recht, sowohl der Sache nach (das www erleichtert an sich die Informationsbeschaffung) als auch, was den Ton angeht, der mir bei diesem Thema herausrutscht. Scusa, nochmals. Vielleicht ist Unm&#252;ndigkeit ja die kommende B&#252;rgertugend in dieser hochlomplexen Welt.</p>
<p>Was meinen Rechner angeht, habe ich jedoch gemerkt, da&#223; du vieles durchaus wissen kannst, wenn du nur hartn&#228;ckig genug bist, selber liest und dazu ein paar Leute l&#246;cherst, die sich mit der Materie besch&#228;ftigen und etwas auskennen. Und danach h&#246;rt sich f&#252;r mich das Gerede &#252;ber Sicherheit und Privatsph&#228;re dank dieser oder jener tollen Programme, das viele der fr&#252;her von mir so bewunderten &#8216;IT-K&#246;nner&#8217; absondern, doch pl&#246;tzlich sehr, sehr anders an. Und ich vermute, das k&#246;nnte auf anderen Gebieten vielleicht auch so sein. Wo das &#8216;Alles-im-Griff&#8217;-Gehabe m&#246;glicherweise ebenso hohl ist. </p>
<p>Und das: <i>die Erwachsenen sind es, die den Kids erstmal einreden, dass sie ohne Arbeitsstelle NICHTS WERT sind! </i> ist ein Satz, den ich mal unter die Kids, die ich hier kenne, streuen werde. Mal sehen. Ich jedenfalls glaube das nicht. Die lassen sich nichts einreden, sie sehen recht pr&#228;zise, welche Chancen du in dieser Gesellschaft womit bekommst. Und welche nicht!</p>
<p>Naja, und am Ende, dieser Satz: <i>Wir sind im Grunde ein reiches Land, f&#252;r das es kein furchtbares Ungl&#252;ck ist, wenn ein gewisser Prozentsatz arbeitslos ist </i> juckt es mir heraus: Ich frage mich schon lange, wo eigentlich die Leistungsf&#228;higkeit dieser Gesellschaft verpulvert wird? Vermutungen habe ich, und eines wei&#223; ich ziemlich sicher: eben nicht da, wo es um den Schutz der Schwachen, Kranken und Alten geht, und gewi&#223; nicht da, wo es um Lebenschancen f&#252;r alle geht.</p>
<p>So, genug genervt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia Klinger</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/goodbye-privacy-gastbeitrag-zur-ars-electronica-von-werner-stangl/#comment-230</link>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 09:12:53 +0000</pubDate>
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		<description>@Su,

ich verstehe lange schon genug vom Internet, um zu wissen, dass alles, was ich ins Netz gebe, auch mitgelesen werden kann. Das hat mich allerdings nie behindert, meiner Wege zu gehen, meine Hobbys zu pflegen, zig Leute kennen zu lernen, meine Arbeitschancen wahrzunehmen und vieles mehr. Und ich sehe auch immer schon BEIDE SEITEN der Medaille, dass n&#228;mlich Menschen nicht grunds&#228;tzlich netter und friedlicher werden, wenn sie in voller Anonymit&#228;t zugange sind! 

In deinem zweiten Absatz, der doch eigenlich mit &quot;dem Positiven&quot; beginnt, gelingt es dir nicht, den Zynismus mal beiseite zu lassen! Nat&#252;rlich ist es EINFACHER, Bezirkspolitik &#252;ber das Web breiteren Kreisen zug&#228;nglich zu machen als auf bisherigen Wegen! Und ob Verwaltungen Informationen zur Verf&#252;gung stellen, ist eine Frage des Drucks, den die B&#252;rger &#252;ber die &#214;ffentlichkeit und &#252;ber die beteiligten Parteien zu erzeugen verm&#246;gen - ich war lang genug aktiv in der Richtung, das ist keinesfalls &quot;Sch&#246;nf&#228;rberei&quot;. Es funktioniert, sobald etwas einer kritischen Masse wirklich auf den N&#228;geln brennt - und das ist in Sachen &quot;Bezirkspolitik&quot; eben nicht jeden Tag der Fall. In Berlin gibt es auch lange schon Rechte auf Akteneinsicht - hat man sich mal erstritten, geht also! 

Was mein Rechner tut, muss ich nur in Grundz&#252;gen verstehen. Es will auch keiner mehr genau wissen, wie das Auto im Detail funktioniert oder der Mikrowellenherd. Willst du tats&#228;chlich die Arbeitsteilung der heutigen technischen Welt zur&#252;ck drehen? 

Was die Lehrstellen angeht: die Zahlen sind wohl tats&#228;chlich in diesem Jahr besser geworden, jedenfalls lese ich das so. Und h&#246;rte &#252;brigens gestern von einem Lehrer, der seiner letzten Klasse ein ganzes Jahr im Detail beibringt, wie man mit den Beh&#246;rden umgeht, um im Hartz4-Dschungel zu Recht zu kommen. Er sagt, er wolle seine Kids nicht &#252;ber die Tatsachen bel&#252;gen, sondern aufs reale Leben vorbereiten. Auch eine interessante Position, die mich daran erinnert, dass ich es mit 15 nicht als Ungl&#252;ck angesehen h&#228;tte, von der 9-to-5-Arbeit noch ein wenig verschont zu bleiben! 

Ich finde die Lehrstellenproblematik auch beschissen, gebe aber zu bedenken: die Erwachsenen sind es, die den Kids erstmal einreden, dass sie ohne Arbeitsstelle NICHTS WERT sind! Der Drill und Leistungsstress in der Schule wird immer gr&#246;&#223;er, schon in der Kita soll jetzt gef&#246;rdert&amp;gefordert werden - alles sicher sinnvoll, wenn es im Rahmen bleibt, aber das sehe ich derzeit nicht.  
Qualit&#228;ten, die mehr mit der Chance auf Lebensfreude als mit der Verwertbarkeit zu tun haben, geraten total ins Hintertreffen (Sport, musische F&#228;cher..). Das m&#252;sste nicht sein. Wir sind im Grunde ein reiches Land, f&#252;r das es kein furchtbares Ungl&#252;ck ist, wenn ein gewisser Prozentsatz arbeitslos ist  - ich kannte zu jeder Zeit Leute, die auch tats&#228;chlich nicht ungl&#252;cklich dar&#252;ber waren! 

Sagt man das aber laut, geht gleich die &quot;Schmarotzer-Arie&quot; los, da es auch der &#214;konomie-krititische B&#252;rger hierzulande nicht gern sieht, dass es Leute gibt, die andere Priorit&#228;ten haben als um &quot;irgend eine Arbeit&quot; zu buhlen. 

In anderen L&#228;ndern (Indien z.B.) sieht man das entspannter, da herrscht nicht durchweg so ein Arbeitsethos, da leistet man sich erwerbslose Priesterkasten und jede Menge Verr&#252;ckte, die ihre &quot;anderen Geisteszust&#228;nde&quot; in aller Ruhe pflegen d&#252;rfen und dabei noch freudig von der Bev&#246;lkerung versorgt werden! 

Na, hierbei will ich es f&#252;r jetzt mal bewenden lassen! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Su,</p>
<p>ich verstehe lange schon genug vom Internet, um zu wissen, dass alles, was ich ins Netz gebe, auch mitgelesen werden kann. Das hat mich allerdings nie behindert, meiner Wege zu gehen, meine Hobbys zu pflegen, zig Leute kennen zu lernen, meine Arbeitschancen wahrzunehmen und vieles mehr. Und ich sehe auch immer schon BEIDE SEITEN der Medaille, dass n&#228;mlich Menschen nicht grunds&#228;tzlich netter und friedlicher werden, wenn sie in voller Anonymit&#228;t zugange sind! </p>
<p>In deinem zweiten Absatz, der doch eigenlich mit &#8220;dem Positiven&#8221; beginnt, gelingt es dir nicht, den Zynismus mal beiseite zu lassen! Nat&#252;rlich ist es EINFACHER, Bezirkspolitik &#252;ber das Web breiteren Kreisen zug&#228;nglich zu machen als auf bisherigen Wegen! Und ob Verwaltungen Informationen zur Verf&#252;gung stellen, ist eine Frage des Drucks, den die B&#252;rger &#252;ber die &#214;ffentlichkeit und &#252;ber die beteiligten Parteien zu erzeugen verm&#246;gen &#8211; ich war lang genug aktiv in der Richtung, das ist keinesfalls &#8220;Sch&#246;nf&#228;rberei&#8221;. Es funktioniert, sobald etwas einer kritischen Masse wirklich auf den N&#228;geln brennt &#8211; und das ist in Sachen &#8220;Bezirkspolitik&#8221; eben nicht jeden Tag der Fall. In Berlin gibt es auch lange schon Rechte auf Akteneinsicht &#8211; hat man sich mal erstritten, geht also! </p>
<p>Was mein Rechner tut, muss ich nur in Grundz&#252;gen verstehen. Es will auch keiner mehr genau wissen, wie das Auto im Detail funktioniert oder der Mikrowellenherd. Willst du tats&#228;chlich die Arbeitsteilung der heutigen technischen Welt zur&#252;ck drehen? </p>
<p>Was die Lehrstellen angeht: die Zahlen sind wohl tats&#228;chlich in diesem Jahr besser geworden, jedenfalls lese ich das so. Und h&#246;rte &#252;brigens gestern von einem Lehrer, der seiner letzten Klasse ein ganzes Jahr im Detail beibringt, wie man mit den Beh&#246;rden umgeht, um im Hartz4-Dschungel zu Recht zu kommen. Er sagt, er wolle seine Kids nicht &#252;ber die Tatsachen bel&#252;gen, sondern aufs reale Leben vorbereiten. Auch eine interessante Position, die mich daran erinnert, dass ich es mit 15 nicht als Ungl&#252;ck angesehen h&#228;tte, von der 9-to-5-Arbeit noch ein wenig verschont zu bleiben! </p>
<p>Ich finde die Lehrstellenproblematik auch beschissen, gebe aber zu bedenken: die Erwachsenen sind es, die den Kids erstmal einreden, dass sie ohne Arbeitsstelle NICHTS WERT sind! Der Drill und Leistungsstress in der Schule wird immer gr&#246;&#223;er, schon in der Kita soll jetzt gef&#246;rdert&#038;gefordert werden &#8211; alles sicher sinnvoll, wenn es im Rahmen bleibt, aber das sehe ich derzeit nicht.<br />
Qualit&#228;ten, die mehr mit der Chance auf Lebensfreude als mit der Verwertbarkeit zu tun haben, geraten total ins Hintertreffen (Sport, musische F&#228;cher..). Das m&#252;sste nicht sein. Wir sind im Grunde ein reiches Land, f&#252;r das es kein furchtbares Ungl&#252;ck ist, wenn ein gewisser Prozentsatz arbeitslos ist  &#8211; ich kannte zu jeder Zeit Leute, die auch tats&#228;chlich nicht ungl&#252;cklich dar&#252;ber waren! </p>
<p>Sagt man das aber laut, geht gleich die &#8220;Schmarotzer-Arie&#8221; los, da es auch der &#214;konomie-krititische B&#252;rger hierzulande nicht gern sieht, dass es Leute gibt, die andere Priorit&#228;ten haben als um &#8220;irgend eine Arbeit&#8221; zu buhlen. </p>
<p>In anderen L&#228;ndern (Indien z.B.) sieht man das entspannter, da herrscht nicht durchweg so ein Arbeitsethos, da leistet man sich erwerbslose Priesterkasten und jede Menge Verr&#252;ckte, die ihre &#8220;anderen Geisteszust&#228;nde&#8221; in aller Ruhe pflegen d&#252;rfen und dabei noch freudig von der Bev&#246;lkerung versorgt werden! </p>
<p>Na, hierbei will ich es f&#252;r jetzt mal bewenden lassen! :-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: SuMuze</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/goodbye-privacy-gastbeitrag-zur-ars-electronica-von-werner-stangl/#comment-163</link>
		<dc:creator>SuMuze</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 13:46:19 +0000</pubDate>
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		<description>Zugegeben, ich neige zu Pessimismus.

Hier abseits der Metropolen sehe ich einfach zu viele Schatten, die die Lichter irgendwelcher Dynamiken aufs Land werfen. Und auf meiner Arbeit schreibe ich vielleicht etwas zu viele Briefe wg.Insolvenz, als da&#223; ich an die bl&#252;henden kleinen Existenzen so recht glauben mag.

Bezogen auf das. WWW  stellt sich mir leider manches d&#252;ster dar: 

Da&#223; ich zu meinen Nachbarn gehe und mit ihnen rede, ist mir nur durch direkte Gewalt zu verwehren. Und was ich mit ihnen berede, nur durch eine etwas aufwendige Technik zu eruieren.

Der Zugang via Net ist mir mit einem Schalter zu verwehren. Und jedes Paket, da&#223; mein Browser verschickt oder erh&#228;lt, wird irgendwo gespeichert (mindestens beim Knoten, &#252;ber den ich eingew&#228;hlt bin) und ist dort leicht einseh- und kopierbar. F&#252;r die Betreiber des Leitungsnetzes z.B. Davon lenken doch alberne Diskussionen wie die um Bundestrojaner usw. nur ab. Da&#223; so viele daran mitmachen, zeigt in meinen Auen nur, wie wenig die ach so kundigen Leute vom Internet verstehen, die lauthals dar&#252;ber r&#228;sonnieren.

Niemand kann mehr sagen, was ein OS auf deinem Rechner tut, was ein Browser, was ein E-Mail Klient. Nicht mal, was dene eigene PgP-Software tut, ist allgemein bekannt oder &#252;berpr&#252;fbar. Quell-Code versteht kaum jemand, es w&#228;re noch nicht einmal pr&#252;fbar, ob ver&#246;ffentlichter Code tats&#228;chlich der compilierte und verlinkte Code ist, der im Prozessor ausgef&#252;hrt wird. Die &#246;ffentlichen Diskutanten glauben zu diesen Fragen immer gerade das, was sie glauben wollen. Kann so etwas als &#039;aufgekl&#228;rt&#039; gesehen werden?

Warum haben etwa moderne Router keine einfache hardware-basierte Protokollm&#246;glichkeit, mit deren Hilfe ich jederzeit einsehen oder ausdrucken kann, was &#252;ber meine Leitung l&#228;uft (zumindest die Paket-Header sind f&#252;r jeden Menschen gut lesbar)? Das w&#228;re f&#252;r mich doch eine kleiner Schutz meiner Privatsph&#228;re. Niemand interessiert sich aber daf&#252;r, obwohl solche &#220;berwachugstools f&#252;r Netzwerke schon seit langem bekannt sind und eingesezt werden.

B&#246;sartige Software wird in der &#214;ffentlichkeit immer noch eher als Produkt kindischer Hacker   mit Pickeln im Gesicht  hingestellt. Als Unfall. Welches know-how sie voraussetzt, wer das  massenweise hat, und wem das alles n&#252;tzt - wird sehr selten genauer betrachtet. Da&#223; sie z.b. mehr Rechenpower und Updates erfordert, weil die Schutzmechanismen immer mehr Rechenzeit wegnehmen und Software damit (endlich!) moralisch veraltet (wie sch&#246;n, wie sollte denn auch sonst ein funktionierendes Programm als abzul&#246;sen desavouiert werden).

Die Spam-Flut hilft mit, eine Erneuerung des Webs zu initieren, weil den Firmen mit der Flut des Spams in der Tat Schaden zugef&#252;hrt wird. Die Quell-IP&#039;s der Spamversender scheinen aber dennoch sakrosankt, obwohl auch SPAM einen ermittelbaren Eintrittspunkt ins Web haben mu&#223;. (wie bei den Zahl-Telefonnummern damals, als sich die Telefongesellschaften das sch&#246;ne Gesch&#228;ft nicht haben entgehen lassen)

Okay, das war jetzt ziemlich summarisch-einseitig zusammen getragen, es gibt bestimmt eine Menge am Web, das positiv zu sehen ist, du listest das ja auf. Es ist ja auch alles so sch&#246;n bunt da. Sehr gut, eine zweites Leben zu haben, bei e-bay zu kaufen und nicht um die Ecke, seine Steuererkl&#228;rung einfacher gestaltet zu wissen, da deine Ums&#228;tze dem Finanzamt ja bereits alle genauestens bekannt sind und von deiner Bank oder dem pay-service-provider gemeldet, mit den Bewohnern deines Viertels dar&#252;ber via Web (und f&#252;r sp&#228;tere Diskussionen gut archivert) entscheiden zu k&#246;nnen, welche Kan&#228;le saniert, Stra&#223;enbel&#228;ge erneuert, Steuerverg&#252;nstigungen erteilt, Parzellen als Bauland ausgewiesen werden. Direkt im Bezirksparlament oder dem Gemeinderat ging das ja fr&#252;her nicht, obwohl interessierte B&#252;rger sich danach dr&#228;ngten und die Verwaltung bereitwilligst alle Informationen daf&#252;r zur Verf&#252;gung stellte. Und wie sch&#246;n, da&#223; jeder eine Chance hat, ein kleines, feines Gesch&#228;ft aufzmachen. Selbst aus einem brennenden Haus kommen doch immer Einzelne unbeschadet davon. Deren Gesichter wir dann per Web eingespielt kriegen. Das gibt den Leuten Mut. Wie ich den Jungs und M&#228;dchen aus meiner Schularbeitengruppe auch immer sage: der eine oder die andere von euch kriegt bestimmt eine Lehrstelle. Auch wenn ihr dunkle Haare und eine seltsame Aussprache habt. Letztes Jahr waren es sogar zwei.

Scusa, wenn mein Tonfall etwas schrill wurde, er richtet sich wei&#223; Gott nicht gegen dich und deine Webartikel, im Gegenteil. Du hast mit vielem ja in der Tat recht, und ich male m&#246;glicherweise nur den Teufel an die Wand. Schadet hoffentlich keinem und l&#228;&#223;t  mich h&#246;chstens nur ein wenig d&#228;mlich da stehen, wenn meine Bef&#252;rchtungen sich als grundlos erweisen. Aber das w&#228;re dann ja wohl zu verschmerzen. 

Vielen Dank jedenfalls f&#252;r die Beitr&#228;ge hier und die Diskussion.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, ich neige zu Pessimismus.</p>
<p>Hier abseits der Metropolen sehe ich einfach zu viele Schatten, die die Lichter irgendwelcher Dynamiken aufs Land werfen. Und auf meiner Arbeit schreibe ich vielleicht etwas zu viele Briefe wg.Insolvenz, als da&#223; ich an die bl&#252;henden kleinen Existenzen so recht glauben mag.</p>
<p>Bezogen auf das. WWW  stellt sich mir leider manches d&#252;ster dar: </p>
<p>Da&#223; ich zu meinen Nachbarn gehe und mit ihnen rede, ist mir nur durch direkte Gewalt zu verwehren. Und was ich mit ihnen berede, nur durch eine etwas aufwendige Technik zu eruieren.</p>
<p>Der Zugang via Net ist mir mit einem Schalter zu verwehren. Und jedes Paket, da&#223; mein Browser verschickt oder erh&#228;lt, wird irgendwo gespeichert (mindestens beim Knoten, &#252;ber den ich eingew&#228;hlt bin) und ist dort leicht einseh- und kopierbar. F&#252;r die Betreiber des Leitungsnetzes z.B. Davon lenken doch alberne Diskussionen wie die um Bundestrojaner usw. nur ab. Da&#223; so viele daran mitmachen, zeigt in meinen Auen nur, wie wenig die ach so kundigen Leute vom Internet verstehen, die lauthals dar&#252;ber r&#228;sonnieren.</p>
<p>Niemand kann mehr sagen, was ein OS auf deinem Rechner tut, was ein Browser, was ein E-Mail Klient. Nicht mal, was dene eigene PgP-Software tut, ist allgemein bekannt oder &#252;berpr&#252;fbar. Quell-Code versteht kaum jemand, es w&#228;re noch nicht einmal pr&#252;fbar, ob ver&#246;ffentlichter Code tats&#228;chlich der compilierte und verlinkte Code ist, der im Prozessor ausgef&#252;hrt wird. Die &#246;ffentlichen Diskutanten glauben zu diesen Fragen immer gerade das, was sie glauben wollen. Kann so etwas als &#8216;aufgekl&#228;rt&#8217; gesehen werden?</p>
<p>Warum haben etwa moderne Router keine einfache hardware-basierte Protokollm&#246;glichkeit, mit deren Hilfe ich jederzeit einsehen oder ausdrucken kann, was &#252;ber meine Leitung l&#228;uft (zumindest die Paket-Header sind f&#252;r jeden Menschen gut lesbar)? Das w&#228;re f&#252;r mich doch eine kleiner Schutz meiner Privatsph&#228;re. Niemand interessiert sich aber daf&#252;r, obwohl solche &#220;berwachugstools f&#252;r Netzwerke schon seit langem bekannt sind und eingesezt werden.</p>
<p>B&#246;sartige Software wird in der &#214;ffentlichkeit immer noch eher als Produkt kindischer Hacker   mit Pickeln im Gesicht  hingestellt. Als Unfall. Welches know-how sie voraussetzt, wer das  massenweise hat, und wem das alles n&#252;tzt &#8211; wird sehr selten genauer betrachtet. Da&#223; sie z.b. mehr Rechenpower und Updates erfordert, weil die Schutzmechanismen immer mehr Rechenzeit wegnehmen und Software damit (endlich!) moralisch veraltet (wie sch&#246;n, wie sollte denn auch sonst ein funktionierendes Programm als abzul&#246;sen desavouiert werden).</p>
<p>Die Spam-Flut hilft mit, eine Erneuerung des Webs zu initieren, weil den Firmen mit der Flut des Spams in der Tat Schaden zugef&#252;hrt wird. Die Quell-IP&#8217;s der Spamversender scheinen aber dennoch sakrosankt, obwohl auch SPAM einen ermittelbaren Eintrittspunkt ins Web haben mu&#223;. (wie bei den Zahl-Telefonnummern damals, als sich die Telefongesellschaften das sch&#246;ne Gesch&#228;ft nicht haben entgehen lassen)</p>
<p>Okay, das war jetzt ziemlich summarisch-einseitig zusammen getragen, es gibt bestimmt eine Menge am Web, das positiv zu sehen ist, du listest das ja auf. Es ist ja auch alles so sch&#246;n bunt da. Sehr gut, eine zweites Leben zu haben, bei e-bay zu kaufen und nicht um die Ecke, seine Steuererkl&#228;rung einfacher gestaltet zu wissen, da deine Ums&#228;tze dem Finanzamt ja bereits alle genauestens bekannt sind und von deiner Bank oder dem pay-service-provider gemeldet, mit den Bewohnern deines Viertels dar&#252;ber via Web (und f&#252;r sp&#228;tere Diskussionen gut archivert) entscheiden zu k&#246;nnen, welche Kan&#228;le saniert, Stra&#223;enbel&#228;ge erneuert, Steuerverg&#252;nstigungen erteilt, Parzellen als Bauland ausgewiesen werden. Direkt im Bezirksparlament oder dem Gemeinderat ging das ja fr&#252;her nicht, obwohl interessierte B&#252;rger sich danach dr&#228;ngten und die Verwaltung bereitwilligst alle Informationen daf&#252;r zur Verf&#252;gung stellte. Und wie sch&#246;n, da&#223; jeder eine Chance hat, ein kleines, feines Gesch&#228;ft aufzmachen. Selbst aus einem brennenden Haus kommen doch immer Einzelne unbeschadet davon. Deren Gesichter wir dann per Web eingespielt kriegen. Das gibt den Leuten Mut. Wie ich den Jungs und M&#228;dchen aus meiner Schularbeitengruppe auch immer sage: der eine oder die andere von euch kriegt bestimmt eine Lehrstelle. Auch wenn ihr dunkle Haare und eine seltsame Aussprache habt. Letztes Jahr waren es sogar zwei.</p>
<p>Scusa, wenn mein Tonfall etwas schrill wurde, er richtet sich wei&#223; Gott nicht gegen dich und deine Webartikel, im Gegenteil. Du hast mit vielem ja in der Tat recht, und ich male m&#246;glicherweise nur den Teufel an die Wand. Schadet hoffentlich keinem und l&#228;&#223;t  mich h&#246;chstens nur ein wenig d&#228;mlich da stehen, wenn meine Bef&#252;rchtungen sich als grundlos erweisen. Aber das w&#228;re dann ja wohl zu verschmerzen. </p>
<p>Vielen Dank jedenfalls f&#252;r die Beitr&#228;ge hier und die Diskussion.</p>
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		<title>Von: Claudia Klinger</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/goodbye-privacy-gastbeitrag-zur-ars-electronica-von-werner-stangl/#comment-159</link>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 09:27:17 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Huch, was seid Ihr pessimistisch! &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Susanne, mal als Beispiel: die M&#246;glichkeiten, sich mit geringen Eigenmitteln selbst&#228;ndig zu machen, sind durch das Web QUANTENSPRUNG-artig vervielfacht! Allein die vielen Menschen, die per Ebay ein Auskommen gefunden haben, dazu die vielen kleinen Anbieter irgendwelcher Dienstleistungen, die ohne Web nie im Leben &#252;ber ihren physischen Nahraum h&#228;tten hinaus wirken k&#246;nnen - all das kann man doch nicht einfach negieren! (Und die Arbeitsagenturen unterst&#252;tzen das ja mittlerweile auf verschiedene Weisen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer heute ein Hobby oder spezielles Interesse hat und ein wenig schreiben kann, kann eine Website dazu aufmachen, ein Publikum finden und nach und nach mittels Auftr&#228;ge, Werbung und evtl. der Vermarktung passender Produkte eine Existenz aufbauen. Ich kenne unz&#228;hlige Leute, die das mit Erfolg tun. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Jobsuche ist viel leichter und pr&#228;ziser geworden, da sich die meisten Unternehmen im Web pr&#228;sentieren, man also gut forschen kann, wohin man will und was man dort beitragen k&#246;nnte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Soziale Dynamik&quot; hei&#223;t auch Vernetzung auf Stadtteilebene, Nachbarschaftshilfe,  Auseinandersetzung mit Lokalpolitik und Stadtgestaltung - diese Ebene beginnt gerade erst, in relevantem Umfang das Web zu nutzen und ich bin mir recht sicher, dass das eine gro&#223;e Zukunft haben wird!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit &quot;Freizeitspa&#223; einer per Spiellust ruhig gestellten Gruppe&quot; hat das alles wenig zu tun! Es wird immer passive Leute geben, die nix im Sinn haben als abzuh&#228;ngen, sich zuzudr&#246;hnen und sich unterhalten zu lassen - das kann man aber nicht &quot;dem Web&quot; vorwerfen! Sie w&#252;rden OHNE nicht anders handeln, man kann auch vor der Glotze abh&#228;ngen.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Huch, was seid Ihr pessimistisch! </p>
<p>Susanne, mal als Beispiel: die M&#246;glichkeiten, sich mit geringen Eigenmitteln selbst&#228;ndig zu machen, sind durch das Web QUANTENSPRUNG-artig vervielfacht! Allein die vielen Menschen, die per Ebay ein Auskommen gefunden haben, dazu die vielen kleinen Anbieter irgendwelcher Dienstleistungen, die ohne Web nie im Leben &#252;ber ihren physischen Nahraum h&#228;tten hinaus wirken k&#246;nnen &#8211; all das kann man doch nicht einfach negieren! (Und die Arbeitsagenturen unterst&#252;tzen das ja mittlerweile auf verschiedene Weisen).</p>
<p>Wer heute ein Hobby oder spezielles Interesse hat und ein wenig schreiben kann, kann eine Website dazu aufmachen, ein Publikum finden und nach und nach mittels Auftr&#228;ge, Werbung und evtl. der Vermarktung passender Produkte eine Existenz aufbauen. Ich kenne unz&#228;hlige Leute, die das mit Erfolg tun. </p>
<p>Auch die Jobsuche ist viel leichter und pr&#228;ziser geworden, da sich die meisten Unternehmen im Web pr&#228;sentieren, man also gut forschen kann, wohin man will und was man dort beitragen k&#246;nnte. </p>
<p>&#8220;Soziale Dynamik&#8221; hei&#223;t auch Vernetzung auf Stadtteilebene, Nachbarschaftshilfe,  Auseinandersetzung mit Lokalpolitik und Stadtgestaltung &#8211; diese Ebene beginnt gerade erst, in relevantem Umfang das Web zu nutzen und ich bin mir recht sicher, dass das eine gro&#223;e Zukunft haben wird!</p>
<p>Mit &#8220;Freizeitspa&#223; einer per Spiellust ruhig gestellten Gruppe&#8221; hat das alles wenig zu tun! Es wird immer passive Leute geben, die nix im Sinn haben als abzuh&#228;ngen, sich zuzudr&#246;hnen und sich unterhalten zu lassen &#8211; das kann man aber nicht &#8220;dem Web&#8221; vorwerfen! Sie w&#252;rden OHNE nicht anders handeln, man kann auch vor der Glotze abh&#228;ngen.</p>
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		<title>Von: SuMuze</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/goodbye-privacy-gastbeitrag-zur-ars-electronica-von-werner-stangl/#comment-147</link>
		<dc:creator>SuMuze</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2007 18:14:05 +0000</pubDate>
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		<description>Malte Landwehr: Mir ist nicht ganz klar, was Sie damit genau sagen wollen. Zumindest nicht im Kontext des Artikels, den Claudia hier eingestellt hat.

Werner Stangl: Ich verstehe Ihren Artikel so, da&#223; Sie die M&#246;glichkeiten des Einzelnen, das Web zu nutzen, sehr kritisch sehen. So sehe ich das auch. Im Web wird m.E. eine neue Unm&#252;ndigkeit erzeugt, auf der als Neonreklame &quot;neue Moderne&quot; blinkt, damit es sich leichter schluckt. Ist das so richtig?

Claudia: soziale Dynamik gibt es, sicher. Aber die im Web ist der Freizeitspa&#223; einer per Spiellust ruhig gestellten Gruppe. Drau&#223;en (auf den Fluren des Arbeits- und Sozialamtes) passiert was ganz anderes.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Malte Landwehr: Mir ist nicht ganz klar, was Sie damit genau sagen wollen. Zumindest nicht im Kontext des Artikels, den Claudia hier eingestellt hat.</p>
<p>Werner Stangl: Ich verstehe Ihren Artikel so, da&#223; Sie die M&#246;glichkeiten des Einzelnen, das Web zu nutzen, sehr kritisch sehen. So sehe ich das auch. Im Web wird m.E. eine neue Unm&#252;ndigkeit erzeugt, auf der als Neonreklame &#8220;neue Moderne&#8221; blinkt, damit es sich leichter schluckt. Ist das so richtig?</p>
<p>Claudia: soziale Dynamik gibt es, sicher. Aber die im Web ist der Freizeitspa&#223; einer per Spiellust ruhig gestellten Gruppe. Drau&#223;en (auf den Fluren des Arbeits- und Sozialamtes) passiert was ganz anderes.</p>
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	<item>
		<title>Von: Malte Landwehr</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/goodbye-privacy-gastbeitrag-zur-ars-electronica-von-werner-stangl/#comment-144</link>
		<dc:creator>Malte Landwehr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2007 06:52:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.webwriting-magazin.de/goodbye-privacy-gastbeitrag-zur-ars-electronica-von-werner-stangl/#comment-144</guid>
		<description>Also meine reale und virtuelle Welt verschmelzen t&#228;glich.
Jede(r) neue Kommilitone den ich kennen lerne wird sofort auf StudiVZ gesucht. Und da fast alle Studenten vernetzt sind geht das vermutlich vielen so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also meine reale und virtuelle Welt verschmelzen t&#228;glich.<br />
Jede(r) neue Kommilitone den ich kennen lerne wird sofort auf StudiVZ gesucht. Und da fast alle Studenten vernetzt sind geht das vermutlich vielen so.</p>
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