von Claudia Klinger, 13. Januar 2012, 11:39
Sieben Gründe, NICHT auf Blogs zu kommentieren
Vorab: ich bin ein großer Fan von Blog-Kommentaren und bedauere es, dass die sozialen Netwerke viel Resonanz von Blogs abziehen. Z.B. in meinem Digital Diary ergeben sich oft intensive, tief schürfende Gespräche, die ich nicht missen möchte.
Hier soll es aber mal um die Hürden gehen, die vom Kommentieren abhalten – auch mich, obwohl ich verdammt gerne kommentiere! Als da sind:
- Ihr Kommentar wartet auf Freischaltung – klar, wenn ein Blog von Troll- und SEO-Kommentaren geflutet wird, ist diese “Abschottung” verständlich. Wenn man am laufenden Gespräch sieht, dass zeitnah frei geschaltet wird, schreckt mich die Hürde auch nicht ab. Oft schaltet aber gar niemand frei – oder erst so spät, dass das Thema mitsamt dem Blog längst aus dem Sinn ist.
- Unleserliche Captchas: Wenn ich drei Versuche brauche, bis ein Captcha mal funktioniert, macht das nicht gerade Lust auf weiteren Austausch. Auch schließt so ein Captcha Sehbehinderte und Blinde aus – gar nicht nett!
- Kommentar-Systeme: Zunehmend werden externe Kommentarsysteme wie Disqus genutzt und so eigestellt, dass “normale Absender” (Name, Website, Mailadresse) nicht mehr möglich sind. Ich will aber nicht über Facebook oder Twitter einloggen – und zudem stört mich die externe und langfristige Zusammenfassung und Speicherung meiner Kommentare über das System. Denkt der Blogger mal um und entfernt es, sind die Kommentare unter dem Post vermutlich auch weg. Alles zusammen eher abschreckend!
- Einloggen mit…. - auch ohne externes System lassen viele Blogs (insbesondere solche auf Blogger.com) nur noch das Kommentieren per Login über FB, Twitter oder andere Accounts zu. Da ich nicht jeden Kommentar mit meinen dortigen Accounts verbinden will, scheidet das für mich aus. Ich neige zwar gar nicht zum anonymen Kommentieren, doch der damit oft verbundene “Klarnamenszwang” stört mich.
- Keine Möglichkeit, das eigene Blog zu verlinken – mir persönlich gehts um inhaltlichen Austausch und um Vernetzung. Trage ich inhaltlich zu einem Blogpost bei, möchte ich auch das eigene Blog angeben können, damit jene mich finden können, die vielleicht mehr von mir lesen wollen. Das war mal gute Blogger-Tradition und wurde dann zuerst von den “Blogs” auf Mainstream-Medien abgeschafft. Schade, dass es mittlerweile auch “normale” Blogger machen.
- Zeichenbegrenzung für Kommentare: erscheint nach Abschicken eine Meldung, es gäbe “ein kleines Problem”, weil mein Kommentar länger als 200 Zeichen ist, vertreibt mich das für immer! (Grade erlebt auf vegpool.de – extrem abschreckend! [Update: wurde auf 1000 Zeichen erhöht, super!])
- Null Resonanz – niemand erwartet, auf einen Kurzkommentar, der nur Zustimmung ausdrückt oder ansonsten nichts Inhaltliches beiträgt, eine Antwort zu bekommen. Schreibe ich aber einen längeren Text, der intensiv auf einen Aspekt des Postings eingeht und evtl. Widerspruch gut begründet ausdrückt, dann ist es frustrierend, wenn keinerlei Reaktion kommt. (Ich spreche hier nicht von Massenblogs mit hunderten Kommentaren, sondern von den eher kleinen, wo es noch gar keine oder nur wenige Kommentare gibt.) Wozu Kommentare, wenn der/die Blogger/in am Austausch gar nicht interessiert ist?
Wer die Liste ergänzen möchte (oder die Dinge ganz anders sieht) ist herzlich eingeladen, sich in den Kommentaren zu äußern!
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Am 13. Januar 2012 um 11:51 Uhr
Mag ich nach vielen Jahren teilweise hochaktiven Bloggens alles unterschreiben. Allerdings ist der Missbrauch durch Kommentatoren – sei es SEO- oder Trollschrott – in letzter Zeit spürbar gestiegen. Darum verstehe ich gut, wenn Türen mit Einlasskontrollen versehen werden.
Am 13. Januar 2012 um 11:59 Uhr
Ich stimme allem zu, bis auf die Sache mit der Freischaltung, weil ich ohne schon wirklich schlechte Erfahrungen gemacht habe (gerade weil ich meine Kommentarlinks bewusst auf dofollow eingestellt habe). Captchas bringen mich auch immer wieder zum Kreischen, z. B. auch wenn ich meine URLS bei BING o. ä. anmelde.
Am 13. Januar 2012 um 12:02 Uhr
Kann ich auch alles so unterschreiben! Richtig “spannend” wird es allerdings, wenn solche Maßnahmen kombiniert werden und dann noch eine Email-Bestätigung, ähnlich wie bei einer Registrierung, verlangt wird.
Am 13. Januar 2012 um 12:52 Uhr
[...] Sieben Gründe, NICHT auf Blogs zu kommentieren ist vielleicht auch für die hier mitlesenden Blogger/innen interessant. [...]
Am 13. Januar 2012 um 13:28 Uhr
Ich sehe das mit dem Freischalten der Kommentare wie Ruprecht besonders die SEO `s der Shop Betreiber sind Grund dafür das alles überprüft werden muss und erst dann folgt die Freischaltung der Kommentare.
Shops und MFA Seiten fliegen raus.
Auf Blogger oder anderen Seiten mit “Einloggen mit” gehe ich schon gar nicht mehr.
Kommentieren macht oft kein Spass mehr da bleibt man lieber in seiner Blogrunde.
Gruß
Thom
Am 13. Januar 2012 um 13:31 Uhr
Hallo,
ui, da bin ich durch Zufall drauf gestoßen.
Kurz vorweg: das wurde jetzt auf 1000 Zeichen erweitert.
Die Kommentarfunktion auf vegpool ist meiner Ansicht nach nur teilweise mit der von Blogs vergleichbar. Blogs haben einen starken Fokus auf tagesaktuelle Ereignisse, während Vegpool eher als Nachschlagewerk und Webmagazin dienen soll, das auch Jahre später noch aktuell ist. Tagesaktuelle Diskussionen interessieren schon kurze Zeit später niemanden mehr (wie schon im Blog geschrieben).
Wichtige, inhaltliche Ergänzungen sollten sowieso direkt in den Beitrag einfließen. Wer ein ähnliches Produkt oder eine eigene Erfahrung o. Ä. hinzufügen möchte (die auch nach längerer Zeit noch interessant für die Besucher ist), kann diese in einem Kommentar hinterlassen.
Vegpool ist – zumindest derzeit – bewusst nicht als Diskussionsplattform vorgesehen.
Bei weiterem Feedback freue ich mich auch über eine eMail, damit ich direkt drauf eingehen kann.
Am 13. Januar 2012 um 14:43 Uhr
Ich verwende keine Freischaltungshürde, da es bisher nicht nötig ist. Wird es aber auch nicht, da blogspot-blog die Kommentare auf Zwangs-No-Follow eingestellt haben, so dass die Kommentare fürs Linkbuilding nichts taugen. Eigentlich würde ich lieber auf Do-Follow stellen, aber das geht eben leider nicht.
Entsprechend verzichte ich auch auf Captchas, allerdings nutze ich die Automatische Erkennung von Spamkommentaren, die leider etwas übereifrig ist, so dass z.B. Youtube-Links manchmal gefiltert werden, was ich dann natürlich manuell bereinige.
Anonyme Kommentare sollten immer möglich sein, ich kommentiere zwar inzwischen meist mit meinem Blogger-Account, aber eben nur auf themenverwandten Blogs. Mein ganzes Meinungsspektrum geht niemanden was an, da will ich die Kontrolle drüber haben, wie gut das aufgefunden werden kann. Gerade Zufalls- oder Gelegenheitsleser haben auch häufig keinen passenden Acoount bei irgendeinem Dienst. Viele Blogger haben sich aber einfach nicht damit auseinandergesetzt und die Kommentarfunktion auf Default gelassen, ohne sich des Ausschlusses anonymer Kommentare bewusst zu sein. Manchmal hilft ein kurzer Hinweis per Mail, wenn man ein Blog wirklich mag.
Dass man keine Internetadresse der eigenen Seite angeben kann ist mir noch nicht oft passiert. Bei Presseportalen ist das zwar so, da muss man sich meist aber zusätzlich anmelden, so dass ich dort ohnehin schon nicht kommentieren würde.
Den Kommentarbereich betrachte ich als fast ebenso wichtig, manchmal wichtiger, als den Artikel. Blogs leben vom Austausch. Ich selber weise mit Kommentaren zu älteren Artikeln auch auf neuere Artikel zum Thema hin, falls ein interessierter Leser die Kommentare abonniert hat. Da ich außerdem versuche auf Kommentare einzugehen, schreibe ich über 50 % der Kommentare in meinem Blog selber *g*.
Leider wird es bei vielen Kommentaren für den Leser unübersichlich oder uninteressant im Kommentarteil. Hinweise (auch auf andere Internetseiten/Blogartikel), die ich für besonders wichtig halte, füge ich daher manchmal als Update in den Artikel ein, womit dann auch die No-Follow-Problematik sozusagen als besonderer Bonus für besonders hilfreiche Kommentare gelöst ist.
Am 13. Januar 2012 um 16:17 Uhr
Wenn ich Akismet Glauben schenken kann, dann waren es alleine im Dezember 1300 Spam Kommentare. Ohne Freischaltung geht das nicht. Captchas mag ich nicht einbauen, kann ich auch nicht. Es kann dann schon mal vorkommen, dass ein Kommentar ein oder auch zwei Tage liegen bleibt. Niemand sitzt den ganzen Tag vor dem Rechner. In der Urlaubszeit auch mal drei oder vier. So viel Zeit gestehe ich auch jedem anderen Blogger zu. Wenn dann aber nichts kommt, dann bin ich schon endtaeuscht. So lange verfolge ich meine Kommentare, verliere dann aber schnell die Lust daran.
Durch meine vielen Filme sind die Blogkommentare schon in den Hintergrund getreten. Ueber youtube kommen gut und gerne fuenf bis zehn mehr Kommentare als auf meine Internetseite selbst. Ich habe schon Tage mit 30 und mehr Kommentaren erlebt. Die wollen auch erst einmal bearbeitet und beantwortet werden.
Gruss RR
Am 13. Januar 2012 um 16:24 Uhr
Freischalten halte ich für notwendig, weil man sonst zu viel Schrott nachträglich zurücknehmen muss. Allerdings, wer einmal frei geschaltet wurde kommentiert zukünftig ohne Wartezeit. Generell kann ich alle 7 Punkte bestätigen.
Am 13. Januar 2012 um 17:08 Uhr
Da kann ich dem Meisten nur zustimmen – mit einer Ausnahme: die Freischaltung. Wenn man Artikel zu sehr strittigen Themen schreibt und nicht permanent online ist, bleibt einem, wie mir, meist keine andere Wahl. Mein Papierkorb und der Spamfilter zeigen es immer wieder. Leider.
Am 13. Januar 2012 um 17:22 Uhr
@Chaosgarten
Ich hab auch Blogspot-Blogs und habe vor ein paar Monaten recherchiert, ob man den umstellen kann, und dann diese Anleitung verfasst http://text-und-kommunikation.blogspot.com/2011/06/blogkommentare-links-von-nofollow-auf.html
Am 13. Januar 2012 um 19:34 Uhr
Alles richtig. Es gibt aber auch “gute” Blogs, richtig tolle Sachen, auf die trifft das nicht zu!
Am 13. Januar 2012 um 23:48 Uhr
@all: danke Euch für Eure Beiträge und Tipps!!
@kilian: na toll, dass Du das geändert hast – 1000 Zeichen reichen gut!!
Was das Freischalten angeht: ich hatte das ja schon sehr eingeschränkt formuliert – bei manchen gehts scheinbar nicht anders. Selber hab ichs noch nie eingesetzt, lieber lass ich ein paar SEO-Kommentare stehen, die mir durch die Lappen gehen… und das meiste erkennt Akismet bzw. AntiSpamBee (empfehlenswerte deutsche Alternative von Sergej Müller)
Am 14. Januar 2012 um 01:08 Uhr
Was ist gegen den einen oder anderen Blog Beitrag von SEOs einzuwenden, wenn sie thematisch passen, und oder gut geschrieben sind ? Ist die Motivation zum Schreiben denn ein Kriterium ? Wenn ich gute Kommentare lese, frage ich mich jedenfalls nicht unbedingt ob der Verfasser polarisieren, provozieren, resignieren, applaudieren, oder nur einfach Geld verdienen will.
Am 14. Januar 2012 um 14:29 Uhr
Hallo Claudia, bei dir bin ich immer gerne mal zu Besuch, kommentiere aber nicht jedesmal.
Es gibt bei allen Gründen auch noch weitere Punkte nicht zu kommentieren
8. das Thema ist zwar lesenswert, aber es muß doch nicht immer alles kommentiert und bewertet werden.
So bin ich in meinem Beruf schon immer am aus – und bewerten, da genieße ich lieber auch nur!
So reicht es mir schon, ich sehe an der Statistik, wer mich besucht hat.
9. man hat einfach keine Zeit immer alles noch zu kommentieren, und auf oberfläche Kommentare sind nicht meine Sache.
Freischaltung finde ich ok, wenn es böse Erfahrungen gibt
und soziale netzwerke fange ich nicht an, die stehlen auch nur Zeit !!!
Frauke
Am 15. Januar 2012 um 10:15 Uhr
Das mit dem Freischalten finde ich akzeptabel – wenn die Freischaltung einigermaßen zeitnah erfolgt.
Captchas sind für mich nicht nur ein Ärgernis, sondrn ein ernstes Problem. Oft verschärft durch schlampiges Design. Ich sehe nicht mehr so besonders gut und habe daher Probleme, die Captchas zu entziffern. Aus dem selben Grund benutze ich die Firefox Extension NoSquint, die mir die Seiten vergrößert. Bei schlampigem Design führt das gelegentlich dazu, dass ein Teil des Captchas abgeschnitten wird. Ein Captcha ist für mich also i.d.R. ein k.o.-Kriterium.
Das mit der (fehlenden) Reaktion auf längere Kommentare ist in der Tat ein Problem. Ich bemühe mich zwar, das nicht so an mich heran zu lassen, aber auf Dauer wirkt dieses Ignorieren dann doch demotivierend.
Irgendwelche Registrierungen kommen für mich nicht in Frage. Wenn es irgendwo heisst, vor dem Kommentieren bitte erst mal registrieren, dann heisst das für mich “tschüss”.
Der große Vorteil von Blogs gegenüber den klassischen Medien ist die bidirektionale Kommunikation. Auch wenn damit durch Spammer viele Probleme verbunden sind, diesen Schatz sollte man nicht leichtfertig zerstören.
Am 15. Januar 2012 um 20:00 Uhr
Ohne eine Kontrolle würde unser Blog vor Spam nur so überquellen. Im Weg ist daher die Bottrap und Akismet, mit beidem hat der normale Leser in aller Regel keinen Kontakt.
Bei 1000 Kommentarversuchen (zumindest was durch die Bottrap noch durchkam) waren 5 false positive und 2 missed spam.
Zum Schluss noch eine Moderation, bei der aber nur einmalig der erste Kommentar eines Nutzers frei geschaltet werden muss. Letzteres deswegen, weil sich leider auch schon unqualifiziertes politisches Geschwätz in die Kommentare verirrt hat. Die Freischaltung erfolgt dann aber auch in aller Regel innerhalb weniger Stunden.
Captachas hatte ich mal versuchsweise drin, aber die Kommentarquote ging darauf fast auf Null zurück.
Die anderen von dir kritisierten Punkte kann ich auch voll unterschreiben und frage mich trotzdem, was mache ich falsch, daß ich so wenig Kommentare bekomme? Uninterssantes Thema? Aussehen der Seite? Ich weiß es nicht! Durch die Besucherzahlen ist es nicht nachvollziehbar.
Am 16. Januar 2012 um 02:55 Uhr
@jmsanta: weil mich deine Frage interessiert, mal GANZ KURZ drauf geschaut: erster Eindruck; ganz normale, gute blogtypische Art der Ansprache – nix Negatives. Ein featured Article, der das wer, warum etc. in angenehmer Sprache und glaubhafter Authentizität ausdrückt.
Von daher stimmt alles. Schaut man sich dann die Beiträge an, fällt im Statistik-Eintrag zum zweiten Mal auf (das erste Mal bringt der Klick auf “Werbung”), dass das Blog das Kommerzielle / die Quote für ziemlich wichtig erachtet. Jedenfalls hatte ich das Thema als Neubesucherin gleich doppelt – VOR irgendwelchen Gartenthemen, gar noch jahreszeitlich passenden…
DAS sag ich nicht, um zu kritisieren und weil ich meinte, die Web-Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben – sondern weil du gefragt hast. (Mehr “Befassung” mit deiner Seite würde dann kosten…)
Am 16. Januar 2012 um 09:34 Uhr
@Claudia: Kritik ist mir immer willkommen, und vor allem ist Kritik im ursprünglichen Wortsinn nicht negativ. Danke für diesen kurzen Blick – das kommerzielle im Vordergrund – hui, ähm nö, eigentlich ist das NICHT das Ziel. Dann würde ich ganz sicher auch extrem viel falsch machen, denn die Seite hat nicht einen Cent eingebracht.
Der Menüeintrag “Werbung” ist übrigens entstanden, nachdem ich direkt Werbe-Anfragen erhalten habe.
Es ist ein Hobby, es macht Spaß und ich sollte die Seite wieder stärker darauf reduzieren.
Besten Dank und Gruß, Jan
Am 16. Januar 2012 um 20:12 Uhr
Sehr interessanter Aspekt. Ich hoffe, das trifft (bis aufs Freischalten) nicht auf meinen Blog zu. Ihr seid herzlich eingeladen zum Lesen und Kommentieren.
Am 21. Januar 2012 um 00:55 Uhr
Nun gut, dann kommentiere ich jetzt und bin nun in freudiger Erwartung TAUSENDER FEEDBACKS in Form von Kommentaren…
Am 15. Februar 2012 um 11:23 Uhr
Man merkt dass die Autorin Erfahrung mit der Thematik hat.
Ich selbst versuche auf meinem Blog, es den Besucher
so angenehm wie möglich zu machen.
Aber wie bereits gesagt worden ist, Freischaltung muss
sein, denn SEOs und Spammer sind sehr fleissig.
Entweder im Eintragen oder im Scripte schreiben die
ihnen die Arbeit abnehmen Blogs zuzukleistern…
Am 22. Februar 2012 um 13:08 Uhr
Ich möchte hier, der Verfasserin sowie allen Kommentatoren beipflichten. In meinem Blog – welcher zwar noch relativ neu ist – gibt es trotz zahlreicher Besucher eigentlich keine Kommentare. Liegt vielleicht am “exklusiven Thema”.
Am 22. Februar 2012 um 13:10 Uhr
@rrhase: Akismet und trotzdem freischalten stellt für mich ein Widerspruch dar. Aksimet hat bis auf ganz wenige Ausnahmen den SEO-Kommentar-Müll sehr zuverlässig aussortiert (Quote 97% spam 3% ham).
Captchas vergraulen meiner Meinung nach eher die Besucher, als dass sie dem Blogbetreiber nutzen.
Und dass auf Facebook und Google+ zum Teil eine bessere Resonanz entsteht, kann ich nur unterschreiben. Liegt vielleicht aber auch einfach daran, dass viele Menschen sehr bequem sind. Wenn ich auf FB einen Interessanten Link finde, ertappe ich mich selbst auch manchmal dabei, eher dort einen Kommentar zu hinterlassen, als auf der eigentlichen Blogseite.
Kommentare bleiben auf meinem Blog auch häufig aus, wofür ich leider keine Erklärung habe. Naja, ist ja auch “nur ne kleine Nummer” und wird von mir zum Spaß betrieben. Ich habe mich dennoch schon des öfteren gefragt, wie ich die Besucher animieren kann, mehr zu kommentieren.
Am 22. Februar 2012 um 13:17 Uhr
Sehr schön zusammengefasst. Bei mir hatte ich aber viele Probleme. Deshalb habe ich auf Captcha und Freischaltung umgestellt. Ganz genau wie du sehe ich die externen Kommentarservices. Das ist schlimm. Nur noch zu toppen mit der einzigen Möglichkeit des Kommentierens auf Facebook.
Am 22. Februar 2012 um 15:13 Uhr
Vielen Dank für die Zusammenfassung. Ich habe mich in meinem Blog, genau wie hier, für die einfache Methode entschlossen. Musste dann allerdings erfahren, das man für eine Benachrichtigung per E-Mail wieder eine Freigabe benötigt, sonst bekommt man vielleicht Ärger. Kaum war mein Blog auf Google zu finden, bekam ich 200 bis 300 Spam Kommentare pro Monat und war froh die Moderation eingeschaltet zu haben. Dazu dann noch Anti Spam Bee, damit ich die ganzen nicht auch noch von Hand löschen musste. Von daher bevorzuge ich die einfache Methode und gebe dann auch lieber Kommentare ab, als mich über Twitter einloggen zu müssen. Verstehe aber, das man die Kommentare zumindest von Unbekannten moderiert. Derjenige, der bei mir schon mal sinnvoll kommentiert hat, darf das ohne Moderation jederzeit wieder.
Am 22. Februar 2012 um 17:38 Uhr
Ein weiteres Hindernis für Kommentare ist für mich, wenn die Funktion “Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren per E-Mail fehlt”.
Die Moderation von Kommentaren halte ich für sehr wichtig und hilfreich. Spam habe ich bisher noch nie erhalten. Moderation heißt: Ich erhalte einen Kommentar erst per Mail und schalte ihn erst anschließend frei oder auch nicht. Diese Moderation gibt es auch bei Blogger-Blogs.
In diesem Blog finde ich die Funktion “Abonnieren ohne einen Kommentar abzugeben” sehr sinnvoll und hilfreich. Manch einer möchte auch einfach nur den Kommentaren folgen und vielleicht erst später kommentieren (oder auch nicht, was auch in Ordnung ist).
Am 22. Februar 2012 um 18:32 Uhr
Ich danke Euch, dass Ihr über G+ hierher gesurft seid und sogar kommentiert habt!
Jeder, der hier sein Blog verlinkt und ein paar Worte über “zuwenig Kommentare” verliert, kann zumindest sicher sein, dass ich es mir ansehe (man ist ja neugierig….). :-)
Bei vielen kleinen Blogs ist es schlicht die “fehlende Masse” an Leser/innen. Wer erst in den letzten 3 Jahren ein Blog eröffnete, musste schon einiges dafür tun, auch Leser anzuziehen. Einfach nur von Google gefunden worden zu sein, reicht schon lange nicht mehr. Doch viele Blogger denken, weil sie ja nicht kommerziell motiviert sind, bräuchten sie das nicht. Ergebnis: es dümpelt zwischen 10 und 100 Seitenabrufen pro Tag – und kaum jemand kommentiert mal.
Ja warum eigentlich nicht? Auch 50 Leute/Tag haben sich doch für das Thema interessiert – warum kommentieren die nicht?
Nach meiner Erfahrung mit jeder Art Web-Community seit 1996 (Mailinglisten, Foren, Stammleserschaften von Blogs, Web2.0-Coms) ist es immer dasselbe:
Nur ca. 3 bis 8 Prozent der User/Mitglieder kommentieren bzw. schreiben aktiv mit. Je größer und unübersichtlicher die Teilnehmerzahl, desto geringer der Prozentsatz!
Das ist also ein “ehernes Gesetz” und man kommt da nur raus, wenn man mehr Leser anzieht – wie auch immer (die Methoden ändern sich ja fortwährend…).