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Screen Ruler

 

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Webwriting-Magazin > Werkzeug


Minitools

Kleine Helfer, die das Leben leichter machen

Mit Adobes Photoshop oder Macromedias Dreamweaver hat noch nie jemand etwas schlechtes gekauft - höchstens mehr, als er brauchte. Aber auch solche erstklassigen Programme haben kleine Fehlstellen, Funktionalitäten, an die man bis gestern nie gedacht hätte, und deren Mangel heute heftig auffällt. Aber auch der Tauchgang in die Tiefen des Menüs oder, oh Schreck, in die Untiefen der Dokumentation, hilft nichts, sie sind einfach nicht da. Im Prinzip ist das auch gar kein Fehler: An MS Word und anderen Boliden ist zu sehen, wie aufgebläht und unhandlich Software werden kann, wenn der Hersteller meint, alle denkbaren und viele undenkbare Features einbauen zu müssen.
 
Deshalb bevorzuge ich für bestimmte Aufgaben kleine Programme, die ich als Minitools bezeichne: Sie erfüllen nur einen einzigen Zweck, doch den richtig. Oft sind diese kleinen Helfer gar nicht so leicht aufzufinden. Meistens handelt es sich um Shareware, deren Entwickler keinen Werbeaufwand treiben können. In den Suchmaschinen kommt man ihnen oft nur dann auf die Spur, wenn man die Funktionalität mit den gleichen Worten beschreiben kann, mit der die meistens englischsprachigen Entwickler sie bezeichnet haben.
 
Deshalb wollen wir hier eine Reihe solcher Minitools vorstellen, die bei uns, zum Teil seit Jahren, im Einsatz sind und bisher nur positiv aufgefallen sind. Ich fange dabei mit dem Inhalt meines Ordners /tools/minis/ an - der ist zwar ganz gut gefüllt, aber keinesfalls unerschöpflich. Deshalb hier die Bitte an unsere Leser: Wenn Sie auch so ein paar Heinzelmännchen beschäftigen, ohne die sie sich bestimmte Arbeitsgänge einfach nicht mehr vorstellen können - lassen Sie uns das wissen. Wir schauen uns die Tools dann an, und wenn wir denken, daß sie für mehr als drei Leute interessant sind, werden wir sie gerne hier vorstellen.
 

 
Messen auf dem Bildschirm
 
Im ersten Fach meiner Schublade mit Minitools liegen ein Lineal, eine Schublehre und noch ein paar Teile, mit denen man auf dem Bildschirm präzise Messungen vornehmen oder Größenverhältnisse bestimmen kann. 1. Der Screen Ruler
 
von Jesse Carneiro ist genau das, was der Name sagt: Ein virtuelles Stück Maßstab oder Maßband (natürlich in gelb) mit Pixeleinteilung, mit dem man die Entfernung zwischen zwei Punkten auf dem Bildschirm pixelgenau abmessen kann - zumindest solange, wie die Pixel nicht allzu dicht beieinanderstehen. Und solange man exakt in der Senk- bzw. der Wagerechten mißt, denn Diagonalen und andere schiefe Winkel kann der Screenruler nicht. Braucht man aber eigentlich auch nicht.
 
Den Screen Ruler gibt es auf *www.microfox.com, die Registrierung kostet 15 Dollar, das ist nicht geschenkt, aber das Ding ist jeden Cent davon wert.
 
Caliper(s) 2. Caliper(s)
 
heißt zu deutsch Schiebelehre, und genau so stellt sich das von Nico Westerdale entwickelte Progrämmchen auf dem Bildschirm auch dar. In einiger Hinsicht arbeitet es sogar noch präziser als der Screen Ruler. Es zeigt die gemessene Strecke nicht nur in Zahlen an. Es funktioniert auch umgekehrt: Man gibt die Zahl ein, und die Meßspitzen gehen entsprechend auf Distanz.
 
Caliper gibt es bei *iconico.com. Das Tool ist Freeware, nicht umsonst also, aber kostenlos. Ob man lieber die Schiebelehre oder das Maßband benutzt, ist Geschmacksache, dem einen liegt halt das eine Werkzeug, der anderen das andere besser in der Hand.
 
Browser-Sizer 3. Browser-Sizer
 
erledigt eine Aufgabe, die leider von einigen Seitenentwicklern nicht ernst genug genommen wird: Der Sizer erlaubt es, das Browserfenster von MSIE und NS mit zwei Mausklicks exakt auf die Bildschirmgrößen 640 x 480, 800 x 600 und 1028 X 768 einzustellen. Dann sieht auch der Entwickler vor seinem Supermonitor man, was die User mit den kleinen Displays sehen können oder nicht.
 
Den Browsersizer gibt es kostenlos auf *applythis.com/browsersizer/ Dort gibt es auch den Browsermaster, der zusätzlich noch die Kontrolle der Webfarben und von Bookmarks unterstützt - der kostet allerdings 20 Dollar.
 
4. Javascript
 
ist ja nun nicht gerade ein Minitool, aber mit Javascript kann man sich die Funktionalität des Browsersizers, so einem danach ist, in seinen Lieblingsbrowser selbst einbauen, und das geht so:
 
Man erzeugt im Editor - notepad reicht - eine Textdatei mit dem kargen Inhalt:
 
[InternetShortcut]
URL=javascript:window.resizeTo(800,600).

 
Diese Datei speichert man unter einem Namen wie "8x6.url" ab - und schon hat man ein URL-Objekt, das beim Doppelklick ein Browserfenster mit den angegebenen Maßen öffnet. Wenn man mehrere solche Objekte als Bookmark in die entsprechende Leiste des Explorers bzw. des Navigators einbindet, kann man "auf Knopfdruck zwischen den entsprechenden Browsergrößen umschalten.

URL-Objekte

Aber Vorsicht: Beim MSIE wirken die angegebenen Parameter des resizeTo auf die Gesamtgröße des Browsers mit Rahmen und allen Menuleisten, beim Navigator lediglich auf das eigentliche Browserfenster. Mit Hilfe des Screen Rulers kann man sich jedoch in jedem Fall genau das Format abmessen und erzeugen, auf das man seine Website optimieren will. Für manche Zwecke ist netto, für andere aber auch brutto besser geeignet. Wenn man einmal ein URL-Objekt erzeugt hat, kann man die Parameter über das "Eigenschaften"-Menu auch ohne Editor on the fly manipulieren.
 
So wie hier beschrieben geht das natürlich nur unter Windows, ich bin aber ziemlich sicher, daß andere Betriebssysteme ähnliche Möglichkeiten bieten - wenn man erst mal auf die Idee kommt, darüber nachzudenken.
 

Michael Charlier

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