Claudia Klinger am 07. November 2022 — 0 Kommentare

Metaverse: Nicht für alles will man „drin sein“

Und Zuckerberg sprach: „Sie können sich das #Metaverse als ein verkörpertes Internet vorstellen, in dem Sie sich nicht nur Inhalte ansehen, sondern drin sind“.
Er kann sich einfach nicht vorstellen, dass mensch NICHT dauernd „drin sein“ will. Fürs meiste reicht klassisches ONLINE gut aus!
Mich erinnert das irgendwie an das „erste Kaufhaus im Internet“ . In Deutschland war das Karstadt mit der netten grafischen Darstellung eines ländlich anmutenden Marktplatzes, rund um den verschiedene Läden liebevoll bis ins Detail dargestellt waren. Man meinte, da sollten Kunden per Maus „flanieren“. Es gab den Hype, aber nicht den Erfolg. Durchgesetzt hat sich nicht grafischer Schnickschnack, sondern informative Listen mit möglichst gut erreichbaren Infos und Zusatzfeatures (auf Abruf) = Amazon!

Der 2.Flop und näher dran am Metaverse war dann Second Life – von dem hat man auch mal gedacht, es würde richtig durchstarten und zum Treff für viele werden. Wurde es aber nicht, weil vorhandene Kommunikationsmöglichkeiten praktischer, schneller und übersichtlicher funktionieren als mit Avataren durch virtuelle Landschaften zu touren.

So wird es auch mit dem Metaverse gehen: für spezifische Anwendungen, Spiele, Tourismus etc. – aber doch nicht für „alle Inhallte“. Die brauch‘ ich nicht „verkörpert“, sondern lediglich als schnelle Info!

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-> zuerst erschienen im Digital Diary.

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