Claudia Klinger am 29. August 2008

Wie man richtig GUTE Blogpostings schreibt…

…das erläutert Ralph Liebaug in seinem Artikel Mehr Leser durch interessante Artikel -So funktioniert es!. Aufgeteilt in die Themen „Titel“, „erste Zeilen“ und „Inhalt“ geht es intensiv zur Sache: Zu jedem Punkt finden sich inspirierende Anregungen, übersichtlich in Checklisten geordet, z.B. die „11 Tipps für fesselnde Einleitungen“.

Andere hätten den Beitrag vermutlich über mehrere Tage verteilt, um Leser mit „hochwertigem Content“ zum Wiederkommen zu locken, doch darum geht es Ralph nicht in erster Linie – wie angenehm! Sein Blog „Marked to Market“ (Update 12.7.711: Link entfernt, da nur noch ein Finanzportal/Versicherungsvergleich dort steht!) st zwar funkelnagelneu, doch wirkt es in Form und Inhalt derart professionell, dass ich mich wunderte, erst 6 Leser als Abonnenten des Newsfeeds angezeigt zu sehen.

markedtomarket.jpgDas aber wird sich vermutlich schnell ändern: Ralph arbeitet schon sechs Jahre als Mediengestalter und Programmier, wie man dem ansprechend gemachten „About“ entnehmen kann, und wird in Zukunft die Szene mit „News, Tipps und Gedanken zu SEO, SEM und Suchmaschinen“ bereichern. (Bei den Tipps für gute Blogpostings würde ich übrigens noch ergänzen: Schau am Ende nochmal drüber und korrigiere die Vertipper und Rechtschreibfehler! :-)

Nebenbei kann man auf den Marked-to-Market-Artikeln auch ein spannendes Plugin in Aktion erleben: Es zeigt in den Kommentaren das letzte eigene Blogposting des Kommentierers an, sofern vorhanden. Hoffentlich fällt dieses nette Feature, das die Diskutanten so großzügig belohnt, nicht demnächst der SPAM-Bekämpfung zum Opfer!

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Auch zum Thema:
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20 Handwerkstipps für Einsteiger

Diskussion

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8 Kommentare zu „Wie man richtig GUTE Blogpostings schreibt…“.

  1. […] Klinger vom webwriting-magazin.de rät: “Schau am Ende nochmal drüber und korrigiere die Vertipper und […]

  2. Hallo Claudia! Vielen Dank für die Lorbeeren. Ich bin halt kein Mensch für halbe Sachen. Ich handele gerne ein Thema vollständig ab. Ich glaube nur so hat ein Leser auch einen wirklichen Nutzen davon. Ein Artikel muss einfach irgenwie rund sein, sonst bin ich nicht zufrieden mit mir. Deinen Tipp habe ich übrigens noch ergänzt. Vielen Dank dafür!

  3. Danke für den tipp Claudia, der Blog hat mich auch sofort überzeugt und ich bin dann wohl Feedleser Nummer 7.

    PS: Deckt sich das mit deiner Wahrnehmung, dass endlich wieder vermehrt über gute Blogs geschrieben wird? ich habe das Gefühl in letzter Zeit wieder häufiger Blogempfehlungen zu lesen, nachdem im letzten Jahr irgendwie nicht so viel gekuschelt wurde. Mir scheint, als würde „die“ Blogosphäre nach langer Zeit der Selbstbesinnung und Bluesphase wieder mehr „unterwegs“ sein. oder habe ich nur diesen Eindruck?

  4. Naja, „kuscheln“ würde ich das spontan nicht nennen. Ich habe eher den Eindruck, dass es ein Bedürfnis nach Ordnung, Struktur, verlässlicher Bewertung in diesen Tagen der „rumfliegenden Daten“ gibt – aber auch das mag nur subjektive Wahrnehmung sein. Man fängt dann halt damit an, wieder mal öfter zu sagen, was man gut findet…

  5. Ständig interessante Blog-Beiträge zu verfassen, stelle ich mir nicht wirklich leicht vor. Im Prinzip berichten die meisten Blogs zu aktuellen Themen sehr ähnlich. Vielleicht gibt es einfach zu viele Blogs?

  6. >Vielleicht gibt es einfach zu viele Blogs?
    Das denke ich mir schon länger. Bei manchen Themen muss man sich mittlerweile fragen, ob es sich nicht mal lohnt zwischendurch rauszugehen :roll:

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  8. Viele Blogs sind Heute nur noch Automatisiert um über Adsense Geld einzuspielen. Um so mehr freue ich mich wenn ich im Internet einen Blog finde der einen mit seinem Inhalt mitreisst und zum weiterlesen animiert. Ich selbst versuche mich erst seit kurzem mit dem Bloggen, aber wie es aussieht lernt man nie aus.