Claudia Klinger am 28. März 2010

7 WWMAG-Surftipps: Netzkritik rund um Social Media

Heute drehen sich die Tipps mal nicht um Technik oder Design, sondern um Netz- bzw. Social-Media-Kritik. Los gehts:

  • Die Rückkehr des IchMichael Hafner rezensiert die netzkritischen Bücher „You are not a Gagdet“ von Jaron Lanier und und „Linchpin“ von Seth Godin. „Onlinemedien helfen uns, auf uns aufmerksam zu machen; sie helfen uns aber selten dabei, etwas zu erzeugen, weshalb jemand auf uns aufmerksam werden sollte.“
  • Facebooks zunehmendes VertrauensproblemMartin Weigert zählt die wenig User-freundlichen Aktivitäten des Giganten auf, z.B. den neuen Vorstoß, User-Daten auch an Webseiten zu übermitteln, mit denen sich der User nicht selber explizit verbunden hat.
  • Browser enttarnen ihre NutzerDIE ZEIT über eine vom EEF (Electronic Frontier Foundation) beschriebene Methode, die Surfer mittels ihres oft einzigartig konfigurierten Browsers („digitale DNA“) zu identifizieren. Dazu ein paar Tipps wie man das vermeiden kann.
  • Schluss mit dem Kulturpessimismus – Gert Lovinks Netzkritik. Interview von Winfried Rust und Christine Parsdorfer mit dem mittlerweile sehr Netz-kritischen Alt-Aktivisten Lovink. Nicht ganz neu, dennoch lesenswert. „Was wir jetzt brauchen, sind Bewegungen, Technik haben wir genug.“
  • Schlechte Noten für Social NetworksSTERN-Artikel über die Datenschutzmängel, die Stiftung Warentest den SocialMedial-Plattformen bescheinigt.
  • Scheiß Schmarotzer-PackAndreas Haswell lässt auf Blogszene.com seinem Frust ‚raus über all die vielen, die nur nehmen, aber nichts geben wollen.
  • Wie sozial ist das Web? – großer Rundumschlag von Markus Vocke als Gastbeitrag im Webstandard-Blog. „Wir finden zahlreiche Antworten auf die Frage warum Blogs kein Geld verdienen und warum RSS-Feeds besser als Full-Feed und nicht gekürzt angeboten werden sollten. Niemand hinterfragt jedoch, ob die bisherige Betrachtungsweise nicht vollkommen an dem vorbei geht, was man gemeinhin als Realwelt bezeichnet, ein Begriff, der an sich schon bezeichnend ist. „