Claudia Klinger am 23. August 2009

Die 7 WWMAG-Surftipps – diesmal zum Sonntag

  • Den Vogel abgeschossen in Sachen „überrasch mich mit einem Blogposting“ hat dieser Tage Jan Tißler im UPLOAD-Magazin, mit seiner Einladung, in den Kommentaren Werbung fürs eigene Blog zu posten. Mittlerweile sind 84 Blogs zu besichtigen – Stoff für zwei Stunden Blog-Sightseeing. Gefällt!
  • Das unlösbare Gefangenendilemma der Print-Verlage: Thomas Knüwer schreibt über das Problem der klassischen Medien, online kostenpflichtige Inhalte mit Erfolg anzubieten;
  • Kahlschlag am Körper: Der Rasierer – besinnlicher Artikel von Andrea Diener über den Trend, die Körperbehaarung mit Ausnahme der Kopfhaare restlos zu entfernen. Zitat: „Ekel ist kein angeborenes, sondern ein anerzogenes Gefühl, und wer sich vor Haaren ekelt, hat ein Problem. Man will das ja nicht weiter psychologisieren wollen, was es bedeutet, ausschließlich Körper in vorpubertärer Haarlosigkeit als erstrebenswert zu empfinden, man kommt sofort auf unschöne Abwege.“
  • Schuldenbasierte Geldschöpfung als Ursache der aktuellen Wirtschaftskrise – man wundert sich allerdings, dass das System doch immer noch weiter läuft! Eine entsprechende Frage auf Abgeordnetenwatch.de an Christian Ströbele, grüner Direktkandidaten für den Bundestag, wartet noch auf Antwort – ich bin gespannt!
  • Hartz5 Videoblog – Hermanns privater Videoblog zum Geld verdienen im Internet: köstlich! Hermann ist Kult und bringt auf witzige Art lehrreiche Inhalte in Sachen Web-Marketing rüber. Mit hintergründigem Zynismus und dennoch ermunternd, wie z.B. im Video „Online Marketing jetzt im Fernsehen“ – sehenswert!
  • Ich bin Pirat Vers.1.1 – der ansprechende Wahlwerbespot der Piratenpartei entstand (Piraten-typisch) nicht in einer Werbeagentur nach Vorgaben der Parteiführung. Sondern als einer von vielen Beiträgen, die in offener Diskussion weiter entwickelt wurden, an der auch Nicht-Parteimitglieder teilnehmen konnten. Sehr sympathisch!
  • Familie, Zeit und Geld – Lusie fordert auf Duckhome eine „allgemeine radikale Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich“. (Abgesehen vom Lohnausgleich ist die millionenfache Kurzarbeit derzeit ja eigentlich schon ein Einstieg… )