Claudia Klinger am 19. November 2009

Bloggen mit WordPress: Praxiswissen für Einsteiger

Warum auf dem kürzlich erschienenen Buch Praxiswissen WordPress von Olivia Adler dieser zugegeben recht hübsche, blauschwarz gemusterte Frosch tront, hab ich bisher nicht erraten:

Buchcover: Praxiswissen WordPress

Macht aber nix, ein Hingucker ist er allemal! Der Inhalt, auf den es viel wesentlicher ankommt, hält jedenfalls genau das, was der Titel verspricht: eine rundum gelungene und übersichtlich strukturierte Anleitung, wie man mit dem weltweit meistgenutzten Blog-System WordPress umgehen muss, um ein eigenes Blog nicht nur ins Laufen zu bekommen, sondern auch nach den eigenen Vorstellungen zu konfigurieren und auszubauen. Für alle, die endlich von Massenhostern unabhängig werden wollen, ist Olivias Kompendium genau richtig!

Vom Download bis zum eigenen Blogdesign (Theming)

Praxiswissen WordPress Es beginnt miT der Installation, die ja nicht allein die berühmten „drei Klicks“ umfasst, sondern auch das Wissen erfordert, wie man das Script auf den Server bekommt, was es mit der erforderlichen Datenbank auf sich hat und manches mehr. Weiter gehts mit einer Erläuterung des Dashboards, also der WordPress-internen Arbeitsumgebung zum schreiben der Beiträge und administrieren vieler Details. Dem Blog-Aufbau, der Erstellung der Postings, dem Einbinden von Bildern und anderen Medien-Dateien und dem Umgang mit Kommentaren und Trackbacks widmet sich das Buch in aller gebotenen Ausführlichkeit.

Blogroll, Sidebar, Widgets und Themes (so heißen bei WordPress die Designvorlagen) – all die bekannten aber für Einsteiger nicht unbedingt sonnenklaren Begriffe werden verständlich erklärt und ihre Gestaltung erläutert. Kaum jemand mag ja die mitgelieferte Optik des Standard-Themes, also widmet sich der Text auch der Anpassung an eigene Vorstellungen, dem Wechsel auf andere Themes und sogar der Gestaltung eines einfachen eigenen Themes. In die Tiefe der Erschaffung eigener Blogthemes geht das Buch allerdings konsequenterweise nicht: dieses Bedürfnis stellt sich meist erst im Lauf einiger Blogger-Jahre ein – und lange nicht bei allen!

Alles KnowHow wird anschaulich anhand eines Praxisbeispiels „vorgeführt“. Wer das zum Einstieg einfach mal nachvollzieht, lernt auf die schnellstmögliche Art, WordPress für die eigenen Zwecke zu nutzen.

Das Blog zur Website ausbauen: WordPress als CMS

Im Grunde ist ein Blogscript auch nichts anderes als ein Content Management-System (CMS) – und im Fall WordPress sogar ein sehr mächtiges. Wie man es nutzt, um mehr als ein Blog, also eine „ganz normale Website“ zu gestalten bzw. das Blog um solche Seiten zu ergänzen, erfährt man im „Praxiswissen“ in einem eigenen Kapitel. Dort wird auch gleich klar, was WordPress NICHT kann – nützliches Wissen, wenn es um erste Entscheidungen für das erforderliche CMS geht.

Olivia Adler
kenne ich als aktive und hilfsbereite Webworkerin seit Mitte der 90ger: Web-Urgestein im besten Sinne, die experimentierfreudig und gut gelaunt die manchmal für Webworker etwas nervigen Sprünge in der technischen Entwicklung mitvollzieht. Die sie dann auch gerne der Welt erklärt, was nun in diesem Buch rund ums eigene WordPress-Blog wieder eine schöne Blüte getrieben hat!

 

Mehr Info zum Buch:

Bei Amazon kann man ins Buch schauen und sich ein paar Seiten ansehen.

Es gibt auch ein Blog zum Buch mit Zusatz-Infos (z.B. Rezensionen, Anwendungsbeispiele, und auch der Tipp, wo es als E-Book zu haben ist)

Diskussion

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2 Kommentare zu „Bloggen mit WordPress: Praxiswissen für Einsteiger“.

  1. […] WWW und eines meiner Vorbilder, was Webdesign und Bloggen angeht. Um so mehr freut mich die positive Rezension des Buches, die sie heute in ihrem Webwriting-Magazin veröffentlicht hat. Vielen Dank! Subscribe to the […]

  2. Das ist Cool.