Claudia Klinger am 28. August 2008

Ein Blogposting wie Donnerhall

Mit dem Artikel I’m Going to Work for Google zeigt der SEO John Andrews, wie bloggen sein kann: spannend, lehrreich, verblüffend – einfach unglaublich gut! Fasziniert verschlingt man Zeile für Zeile der 985 Wörter bzw. 5500 Zeichen bis hin zum erstaunlichen Ende, das ich hier aber nicht verrate. Gäbe es einen Oscar für Blogpostings, Andrews wäre mein Kandidat!

Im Web werden Texte nicht gelesen, sondern nur gescannt? Surfer überfliegen alles nur flüchtig und nichts bleibt haften? John Andrews zeigt, wie es anders geht und dass es auf den Autor ankommt. bzw. auf die uralte Kunst, gut zu schreiben, die in den meisten „Tipps zum erfolgreichen Bloggen“ kaum je erwähnt wird. Wie viele neue Leser er mit diesem Posting gewonnen hat, vermag ich nicht zu sagen, vermute aber, es sind nicht wenige! Und da seine Arbeit zentrales Thema des Artikels ist, wird es ihm auch geschäftlich nicht gerade schaden.

Das Beispiel zeigt, wie ein Posting abheben kann, wenn Form und Inhalt sich gegenseitig unterstützen – ohne Frage ein Meisterwerk! Und nicht nur das: es hat gerade deshalb auch WIRKUNG! Ich wette mal, Google ist „not amused“.

Diskussion

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4 Kommentare zu „Ein Blogposting wie Donnerhall“.

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  2. Hallo Claudia,
    also da muss ich Dir wirklich Recht geben. Das war wirklich einer der besten Artikel den ich in der letzten Zeit gelesen habe. Ich muss zugeben ich bin ansonsten auch einer dieser „Scanner“… Aber soetwas nenne ich fesselndes Schreiben, ein gutes Thema mit viel Humor und Ironie verpackt… Fazit: lesenswert!

  3. […] Posting, das ich so klasse fand, dass ich ihm eine Lobrede im WWMAG gegönnt habe: Ein Blogposting wie Donnerhall Beide zeigen, dass es letztlich auf den Inhalt ankommt und die Kunst, ihn spannend in Szene zu […]

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