Claudia Klinger am 30. April 2010

Menschen erkennen im Netz

Unter dem Beitrag „Freundschaft in den Zeiten sozialer Medien“ im Digital Diary schrieb ein Leser zur Frage, inwiefern man einen Menschen online kennen kann:

„Die Tatsache aber, daß mir bei virtuellen Bekanntschaften fast alle meiner ohnehin begrenzten Wahrnehmungsmöglichkeiten fehlen, das Sehen, das Riechen, die Beobachtung von Mimik und Gestik, spontane Reaktionen im Gegensatz zu gründlich abgewogenen schriftlichen Äußerungen, lässt sich m.E. nicht wegargumentieren. :) Damit möchte ich virtuelle Kontakte keineswegs entwerten sondern lediglich ihre ganz eigene Qualität feststellen. Sie sind unkörperlich, immateriell, rein geistig vermittelt, und das stellt sowohl Chancen als auch Risiken dar.“

Man ist geneigt, dem ohne wenn und aber zuzustimmen, denn schließlich ist der körperliche Eindruck, der so oft „die Chemie“ zwischen Personen bestimmt, ja nicht wegzudiskutieren. Und doch: So ganz ohne sinnlich wahrnehmbare Botschaften bleibe ich nicht, wenn ich mit jemandem online kommuniziere. Hier also mal eine Liste mit Punkten, dir mir „etwas über den Anderen sagen“. Bitte nicht als bloße Gut/Böse-Liste missverstehen! Wie wir aufeinander wirken, schöpft meistens aus einem großen „Graubereich“.

Eindrücke, die sich über das Schreiben vermitteln:

  • Der Stil: Setzt mein Gegenüber seine Worte wohl überlegt, in Stil, Rechtschreibung und Grammatik perfekt? Oder schreibt er „aus dem Bauch“ die Gedanken einfach so hin, wie sie grade kommen? Also auch mal angefangene Sätze, Gedankenfetzen, Ausrufe, Seufzer etc.
  • Werde ich mit Fremdwörtern und Fach-Jargon überhäuft oder bemüht sich der Schreibende, allgemein verständlich ‚rüber zu kommen?
  • Gibt es eine Anrede (in der E-Mail) und „beste Grüße“ – oder bleibt das weg, als wäre man in einem Chat?
  • Benutzt der Schreibende die allgemein übliche Rechtschreibung oder pflegt er einen individuellen, abweichenden Stil wie z.B. durchgängige Kleinschreibung?
  • Zitiert er meine Mail und schreibt seine Antworten einfach dazwischen – oder formuliert er seine Botschaft „autonom“ in eigenen Worten, bzw. unter Verwendung nur ganz weniger wichtiger Textstellen aus meiner letzten Mail?
  • Antwortet er schnell, binnen 24 Stunden – oder erst nach ein paar Tagen?
  • Spricht er von sich – oder bleibt er ganz „auf die Sache“ konzentriert und lässt die eigene Person draußen? Wie freigiebig ist er mit persönlichen Daten?
  • Beantwortet er meine Fragen und geht auf meine Argumente ein? Oder pickt er sich nur einen Punkt raus, der zu seiner Meinung passt und ignoriert den Rest?

Wie agiert jemand im Netz bzw. in den sozialen Medien?

  • Hält sich eine Person bedeckt, benutzt einen Nicknamen und vermeidet auf Blogs und Webseiten (falls vorhanden) das Impressum? Oder agiert er/sie unter realem Namen, bzw. lässt sich über wenige Klicks (z.B. den Link zum eigenen Blog mit Adresse) identifizieren?
  • Ist die Person nur „im Schlagabtausch“ in ihrem Element? Oder trägt sie nachdenkenswerte Argumente und zusätzliche Infos zur Sache vor? Hat da jemand Freude daran, die Fehler oder abweichenden Meinungen anderer anzuprangern oder zu bewitzeln? Ist es eher eine „friedliche“ Person, der es darum geht, sachlich zu diskutieren? Oder ein „Spielkind“, das mit lockeren Sprüchen zur Unterhaltung beiträgt?
  • Ist die Person vornehmlich ein Nehmer oder ein Geber? Nehmer stellen Fragen, geben aber keine Antworten und Hinweise zu Fragen und Anliegen anderer. Geber glänzen durch hlfreiche Tipps, auch wenn sie selbst an der Sache nicht unbedingt interessiert sind.
  • Ist sich der Schreibende / Diskutierende des Umfelds bewusst und schreibt „entsprechend“? Oder brettert er einfach so rein und schlägt sein Pfauenrad, ungeachtet dessen, was bereits gesagt wurde und ob es zum Thema wirklich passt?
  • Wieviel „Social Media“ nutzt die Person? Ist sie „überall dabei“? Oder beschränkt sie sich auf wenige, dann aber konsequent genutzte Dienste? Oder hält sie sich vom „ganzen Web2.0-Zirkus“ eher ferne?

Die eigene Webseite, das eigene Blog

Betreibt jemand eigene Webseiten, ergibt sich ein weiteres, großes Feld beiläufiger Informationen, die einiges über einen Menschen aussagen können:

  • Sorgt die Person dafür, dass ich sofort erkenne, um was es auf der Webseite geht und wer sie warum betreibt? Oder muss ich erst lange forschen, um das heraus zu bekommen?
  • Welche Stimmung kommt über die Gestaltung der Seite ‚rüber? Ist sie hell, klar, eher puristisch? Oder farbig, mit viel emotional wirkenden Farben und Motiven? SCHREIT sie mich mit heftigen Reizen an oder erschwert sie das Lesen durch schwache Kontraste? Wirkt die Seite „verspielt“ oder sehr funktional?
  • Wie hoch ist der „Kommerz-Faktor“ auf einer persönlichen Seite? Wieviele Anzeigen, Affilliate-Banner und Aufforderungen zum Spenden, Kaufen, bzw. „bezahlte Postings“ sind zu sehen?
  • Zeigt derjenige viel von sich (Bilder, Vita, etc.) oder will er eher durch die Inhalte wirken und tritt als Person kaum in Erscheinung?
  • Werden Kommentare beantwortet? Gibt es viele Links zu anderen Seiten oder ist sich der Schreibende eher selbst genug?

Und was bedeutet das alles?

Meine Auflistungen sind alles andere als vollständig und lassen sich gewiss noch um viele Punkte ergänzen. Ganz gewiss kann man aus einem einzelnen Fakt nicht die großen und mit Sicherheit wahren Schlüsse ziehen. Dennoch WIRKEN all diese Aspekte auf den Leser bzw. Mail- und Diskussionspartner – ob man es will oder nicht.

Auch im sogenannten „realen Leben“ wirkt der Mensch durch seine Kleidung, durch die Art, sich zu bewegen, durch Mimik und Gestik, sowie durch die Gegenstände und Raumgestaltungen, mit denen er sich umgibt. Die Schlüsse, die wir daraus ziehen, müssen nicht unbedingt bewusst werden und nicht einmal stimmen – und doch spielen sie eine Rolle, tragen ihr Teil dazu bei, ob „die Chemie stimmt“ oder eben nicht.

In BEIDEN DIMENSIONEN, online wie offline, kann man sich sehr bewusst um die eigene „Außenwirkung“ bemühen und sehr „gestylt“ auftreten (bis in die Mimik und Gestik hinein, man denke nur an Verkäuferseminare!) – oder keinen bzw. nur wenige Gedanken daran verschwenden, wie man wirkt.

Klar gibt es Fakes und Blender, die es darauf anlegen, anders zu erscheinen als sie „wirklich“ sind. Aber das funktioniert immer nur im kleinen Rahmen: je mehr und häufiger sich eine Person zeigt, desto weniger wird es ihr gelingen, alles gleichermaßen konsistent in eine Richtung zu fälschen.

*

Ich freu mich über Kommentare und Ergänzungen!

Diskussion

Kommentare abonnieren (RSS)
15 Kommentare zu „Menschen erkennen im Netz“.

  1. Danke für den interessanten Artikel. Ich glaube, dass es Vielen im Netz gar nicht bewusst ist, inwieweit sie ihr virtuelles Image durch ihr Auftreten formen – positiv wie negativ. Und vor allem, dass auch im Netz die selben Regeln des menschlichen Zusammenlebens und der Kommunikation gelten sollten wie im „wirklichen Leben“.

  2. Liebe Claudia,

    mit allergrößtem Interesse habe ich die Diskussion in deinem „Digital Diary“ verfolgt.

    Du fragst: „Woraus schöpfen wir, wenn die Körperlichkeit fehlt?“

    Indem ich, wie in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht, aufmerksam und aktiv zuhöre.
    Auf den „virtuellen“ Raum übertragen heißt das für mich: Ich lese die Beiträge genau, sofern sie mich interessieren. Frage nach wenn ich etwas nicht verstanden habe,warte ab wie mein Gesprächspartner reagiert und bilde mir danach eine Meinung.

    Ich denke auch im virtuellen Raum merkt man sehr schnell ob man einem „Fake“ aufsitzt oder nicht.

    Vielleicht ein kleines Beispiel aus meinem Erfahrungsschatz: In einem Abnehmforum schrieb eine Teilnehmerin, dass ihr wegen ihres Kummers jeder Bissen im Halse stecken bliebe.

    Wenn man genau hinhört bzw. liest müssen einem Zweifel an der Glaubwürdigkeit dieser Person kommen. Ein Mensch mit Übergewicht würde eher schreiben: „Dann fresse ich meinen Kummer in mich hinein oder schlucke ihn hinunter“. Ein „dickes“ Problem hat so eine Schreiberin in meinen Augen nicht.

    Liebe Grüße aus Mannheim
    Christa Schwemlein

  3. Wow, das gefällt mir.
    Die Liste ist lang, umfassend und wird meines Erachtens der Situation gerecht. Im „realen“ Leben neigen wir dazu, sehr schnell Urteile zu fällen, oft ohne zu wissen, warum. Damit liegen wir manchmal richtig und manchmal weit daneben.
    Im Netzt nehme ich mir mehr Zeit, jemanden zu beobachten und komme so vielleicht zu einem umfassenderen Eindruck. Das ist der Vorteil – ohne den im Post zitierten Nachteil schmälern zu wollen.

  4. @Stefan: Vermutlich sind genauso viele dabei, an ihrem „Image“ zu feilen, wie es jede Menge Leute gibt, die sich da keinen Kopf machen. Und leider auch viele, die Angst vor dem Neuen/Unübersichtlichen/Undefinierten haben, sich unsicher fühlen und deshalb viele Netz-Aktivitäten einfach meiden. Schade!

    Dass dieselben Regel gelten sollen, wie im „wirklichen Leben“ ist leicht gesagt! Der Intention stimmt ich zu, doch ist das in einem erst ein paar wenige Jahre im Bewusstsein der großen Mehrheit angekommene „Neuland“ gar nicht so leicht. Z.B. sagt man per E-Mail nicht mehr „Sehr geehrte Damen und Herren“, was in der Briefpost ja üblich war. Aber reicht wirklích ein „Hallo!“ ? Wann ist noch das „netzübliche Du“ angesagt, wo aber nicht?
    Oder, eher neu: ist es ok, andere Leute auf Fotos bei Facebook zu taggen – und sie damit mit persönlichen Daten zu outen?

    @Christa: danke für dein Interesse! Schön, dass du die Diskussion über Freundschaft per Internet mitverfolgt hast. Das hier ist ja quasi eine Fortsetzung: um mich zu befreunden, muss ich eine gewisse Sicherheit gewinnen in der Frage, WER der Andere ist. So ungefähr jedenfalls…

    Interessant, dass du den Aspekt des Zuhörens ergänzt! Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass es per E-Mail daran hapern könnte – aber das stimmt ja nicht angesichts des Vielen, was so herein strömt!
    Das „nicht versehen“ ist das eine, da kann man ja nachfragen – das Andere sind die Projektionen, Definitionen, Interpretationen. Die können bezüglich desselben Textes SEHR verschieden sein – und da hilft es eben, auch gewisse „Stimmungselemente“ zu beachten und auch selbst aktiv zu nutzen. Humor zum Beispiel – als eine Form, die eigenen friedlichen Absichten zu zeigen.

    Das mit deiner Teilnehmerin ist interessant! Wenn sie kein „Abnehmproblem“ hat, was macht sie dann in diesem Forum? Vielleicht eine Magersüchtige, die sich mit 52 Kilo „zu dich“ fühlt, und sowieso nicht wahrnimmt, wie verkorkst (bzw. in welche Richtung verkorkst) ihr Essverhalten ist? Ein echter „Fake“ wär das für mich noch nicht, dazu gehört bewusster Täuschungswille.

    Bewusste Fakes waren auch in meinem aktiven Netzleben seit 1995 NIE das Problem. Die meisten begreifen ja schnell, dass es Aufwand ist, im Netz JEMAND zu sein – und von daher viel zu anstrengend, noch „mehrere“ vorspielen zu wollen. :-)

    @Gabriela: Ja, da bin ich voll deiner Meinung! Mittels Netzkommunikation haben auch Menschen Chancen, passende Kontakte zu finden, die offline vielleicht zu schüchtern sind, auf andere zuzugehen. Und allgemein kann man leichter Vertrauen fassen, wenn man viel von einer Person mitbekommt. Insofern hat die oft belächelte „Selbstdarstellung“ im Web einen guten Sinn!

  5. Eine schöne, aufschlussreiche Aufstellung der Faktoren, an denen man Menschen im Netz erkennen bzw. für’s Erste einordnen kann! Dankeschön.

    ->Das finde ich persönlich z.B. nicht in Ordnung. Hier wird eine Grenze überschritten: „Oder, eher neu: ist es ok, andere Leute auf Fotos bei Facebook zu taggen – und sie damit mit persönlichen Daten zu outen?“

    Vor einiger Zeit wurde ich auf ein altes Klassenfoto im Netz aufmerksam gemacht, auf dem alle mit dem Namen gekennzeichnet waren. Da hatte ich schon ein merkwürdiges Gefühl.

    Viele Grüße aus Mainz
    Heike Tharun

  6. Wobei, Claudia, wenn man versucht, sein Verhalten aus dem anfassbarem Raum ins Netz zu übertragen, gehört sogar ein klein wenig „Image feilen“ dazu. Ich zumindest schaue im anfassbarem Raum schon, wie ich mich wo äussere und welches Bild ich wann vermitteln möchte. Wobei ich da mal frech vereinahmend mir vorstelle, daß Du das ähnlich siehst.

    Im Netz allerdings bleibt vieles ewig bestehen und man wird auch laufend zitiert. (Etwas, was ich bei bestimmten Diskussionsrunden für eine ausgewachsene Unart finde.) – Im realem Raum „versendet“ sich manches und vieles wird auch wieder schnell vergessen, als erledigt angesehen, weil alleine die Energie des sich Erinnerns der Aufregung wegen nicht wert ist.

    Ich würde übrigens nie ungefragt Leute auf Bildern kennzeichnen. Ich hielte das für extrem unhöflich den Leuten gegenüber.

  7. @Heike: das mit dem Bild-Tagging scheinen viele so zu sehen – und doch machen das offenbar massenhaft FB-User einfach mal eben so…

    @Craecker: Macht der Artikel den Eindruck, als sei ich GEGEN bewusstes Publizieren? Immer schon war mir klar, dass alles, was ich ins Netz stelle, da auch zum „Blick auf meine Person“ beiträgt.
    Wann empfindest du es denn als „Unart“, zitiert zu werden? Das wundert mich…

    Der Unterschied zwischen Offline und Online-Welt ist einfach der, dass die verschiedenen „sozialen Masken“, die wir nolens volens ganz selbstverständlich tragen, transparent werden, bzw. alle gleichzeitig sichtbar sind (voraus gesetzt, man enthält sich nicht oder bleibt mutwillig anonym).

    Meine Auftraggeber können mich, wenn sie wollen, quer durch ganz verschiedene, früher zum Privatleben gehörende Bereiche „kennen“. Das war den früheren Chefs so nicht möglich, bzw. bedurfte (bei Spitzenkräften) aufwändiger detektivischer Arbeit.

    Dies verstört und verunsichert viele, insbesondere Menschen aus der Mobbing-lastigen Angestelltenwelt. Für mich war es dagegen DIE BASIS meiner beruflichen Selbständigkeit: über das persönliche Publizieren und Kommunizieren im Web fanden Menschen zu mir, die zu Kunden wurden – gerade WEIL sie mich „auch so“ kannten.

    Das mit dem „das Netz vergisst nichts“ halte ich übrigens auch für ein wenig überzogen. Wenn man bedenkt, was für ein Aufwand getrieben werden muss, um „präsent zu sein“, dann relativiert sich das doch sehr! Wer schaut schon noch mehr als 3 Seiten bei den Google-Ergebnissen?

  8. Nein nein, Claudia, das meinte ich anders, vielleicht blöd ausgedrückt… Du schriebst nur, jetzt zitiere sogar ich, „Vermutlich sind genauso viele dabei, an ihrem “Image” zu feilen,“ und ich meinte dazu nur, das ein teilweise feilen am Image durchaus auch im „anfassbarem“ Raum gang und gäbe ist (und teilweise gut ist), und somit auch im „virtuell“ zustande gekommenen Kontakt streckenweise was „natürliches“ sein kann.

    Das mit dem massenweise, mir unangenehmen Zitieren bezog sich auf kein einziges Gespräch, wo wir beide uns zeitgleich tummelten. Es ist in „netzin-tieferen“ Gefilden der eher männlichen Urgesteine aus den Anfangszeiten des Netzes üblich. Da wird bei heißen oder nicht selten extra erhitzten Diskussionen gerne der Beitrag des Vorrdners Satzweise zitiert und Wort und Kommaweise auseinander gepflückt, so das sich eine „Unterhaltung“ immer mehr in aufgesplitterten Stellungskriege zerfasert und alles nur noch sehr leidig wird.

  9. Sorry, ich sehe keine Personen im Internet, nur Buchstaben und Bilder.

  10. Du Armer! :-)

  11. Guter Artikel! Das Netz ist in der Tat voller Sozialverhalten. Und alles, was dort geboten wird, hat seine Ursachen im persönlichen Schicksal der Akteure. Allerdings sollte man vorsichtig damit sein mit vorschnellen Interpretationen (Avatarbild bei Facebook? Pickelgesicht!, Steuernummer in der Mailsignatur? Pedant und Paragrafenreiter!). Es ist wie auch sonst in der Psychologie: viele, viele Zeichen, aber auch viele mögliche Bedeutungen.

  12. Vielen Dank für diesen interessanten Artikel, liebe Claudia. Ich werde ihn zum Anlass nehmen, auf meinem Blog auch mal ein paar Gedanken zum Thema zu verfassen und dann einen Link hier her setzen.

    Ich stimme dir völlig zu. Man kann durch das Internetverhalten doch so manches erkennen. Wenn sich beispielsweise jemand überhaupt keine Mühe macht, sich an Rechtschreibung und Interpunktion zu halten, sich keine Zeit nimmt für Anrede und Grüße (ich sage da nur: lgm – das stand mal an Ende einer Mail an mich, und ich musste lange grübeln, was das bedeutet). Und überhaupt … zu allem, was du schreibst, kann ich nur zustimmend nicken. Es entspricht meiner Denke und meinen Erfahrungen.

    Herzliche Grüße vom verregneten Ammersee – Renate
    P. S.: Ich habe im Internet die gesamte Bandbreite kennengelernt: Feiglinge, Betrüger, Gauner und kleine Schwindler aber auch Menschen, mit denen ich mittlerweile befreundet bin, nicht nur virtuell.

  13. […] Christa Schwemlins Blog bin ich zu einem Beitrag von Claudia Klinger gelangt, der sich mit dem Thema “Menschen erkennen im Netz” beschäftigt. Und […]

  14. […] Menschen erkennen im Netz (WWMAG) […]

  15. […] Menschen erkennen im Netz, ein lesenwerter Beitrag von Claudia Klinger. Die Erfahrungen meiner Kollegin Nadine mit Menschen […]