Claudia Klinger am 29. Oktober 2008

Tipp zu Zahlungsaufforderungen per E-Mail

Zwar bin ich SPAM aller Art seit vielen Jahren gewöhnt und lösche meist einfach alles weg, was so herein kommt. Manchmal sind da allerdings Mails dabei, die lassen mich stutzen: Perfekt formulierte Zahlungsaufforderungen mit allen nötigen Angaben, meist über angebliche Mitgliedschaften irgendwo im Web. Die letzte kam vermeintlich von „Stayfriends“ und war derart glaubhaft gehalten, dass ich einen Moment zweifelte: Zwar weiß ich, dass ich nichts Kostenpflichtiges gebucht habe, aber wer weiß,  vielleicht hatte ich ja irgendwo im Kleingedruckten eine Falle übersehen? Auch könnte ja jemand meine Daten missbraucht haben und das wäre nun die Rechnung für Leistungen, die ein anderer nutzt?

Was bisher IMMER half:

Wenn ich mich durch solche Überlegungen leicht verunsichert fühle,  kopiere ich den ersten Satz der Zahlungsaufforderung in die Google-Suche. Ein Klick und schon erhalte ich Suchergebnisse mit Seiten (meist aus Foren), auf denen sich Leute über die SPAM-Mail austauschen, um die  es gerade geht. Das beruhigt!  JA, mein erster Eindruck war richtig: es ist SPAM der betrügerischen Sorte, die unkundige User dazu verführen soll, „sicherheitshalber“ lieber zu überweisen anstatt einfach nichts zu tun.

Jede bisher so „beforschte“ Zahlungsaufforderung erwies sich so als Massenmail auf der Suche nach zahlungsbereiten Opfern. Ich gehöre nicht dazu.

Diskussion

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6 Kommentare zu „Tipp zu Zahlungsaufforderungen per E-Mail“.

  1. Das ist mitlerweile wirklich kniffelig geworden. Früher hat man Spam recht einfach erkennen können (war meist sowieso Englisch). Inzwischen kopieren Spammer offizielle Emails, wie sie die echten Anbieter versenden. Kürzlich erst habe ich Spam als Ebay-Email getant bekommen, in dem sogar mein Name erwähnt war (allerdings nicht an die Email mit der ich mal bei Ebay aktiv war).

    Der Tipp mit Google ist gut. Nachteil ist, dass dies eben auch wieder Zeit kostet, das alles zu prüfen. Für die Spamfilter sind deratige Email wohl derzeit auch nicht zu knacken. Wie auch, wenn man selbst mehrmals hinsehen muss.

  2. Da von mehreren Domains alle unzustellbaren Mailadressen bei mir auflaufen, brauche ich die Zeile nur in meinem eigenen Mailer suchen. Sie kommen immer gleich zu duzenden ;-)

  3. Ganz ehrlich, seitdem ich meinen SpamFighter habe (kann ich jedem nur empfehlen) landen solche Mails ganz ohne Probleme in den Papierkorb. Und das Beste von ca. 10.000 Mails, hat er 1x ein Fehler gemacht und nur weil im Kopf was mit Make Money stand :-)

  4. Bekomm solche Mails auch zu Mass. Einfach wegschmeißen hilft, da sie sowieso keinen Anspruch auf Bezahlung haben…

  5. @Mariane

    und hat dein Spamfighter auch schonmal wichtige Mails als Spam eingeordnet ?

  6. Die besten Spamfighter können nicht alles kontrollieren. Aber man spart echt viel Zeit!