29. Juni 2010
… hier ein paar Gedanken, wie man in diesem Parteien-Staat ganz konkret mehr Bürgermitwirkung etablieren könnte:
* Demokratie: Vom Parteienstaat zur Bürger-Community
“Dass es die Strukturen selber sind, die nicht mehr befriedigen, kann man an der Entwicklung der Piratenpartei gut sehen, bzw. es wurde von allen erlebt, die dort mal eben alles anders machen wollten. Der erste Vorwurf, der von außen kam, war das angeblich fehlende Gesamtprogramm: ein paar Punkte zur Netzpolitik reichen nicht aus, um als Partei zu reüssieren. Ja, das stimmt – aber das ist NICHT GUT SO und zeigt die strukturellen Defizite des Parteienstaats, der so nicht mehr dem Willen der Bürger entspricht. Warum soll ich mich mit zigtausend Netz-Bewegten auf eine Meinung zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr oder auch nur zum Bildungssystem einigen müssen, bloß um in den Punkten, für die ich mich engagiere, wirkungsmächtiger zu werden?
Die Piraten wurden faktisch gezwungen, sich in die althergebrachte Struktur zu fügen und sind seitdem im Parteiwerdungsgeschäft versackt. Indem sie tun, was man von einer Partei erwartet, sind sie nicht mehr wirklich “sexy” für all diejenigen, die auf ein Aufbrechen der alten Strukturen und mehr Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen setzen.”
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8. Februar 2010
Ok, es sollte nun also sein: Als eingefleischte Schreibtisch-Arbeiterin mit selbst zusammen gestelltem superschnellen PC wollte ich zumindest stundenweise auf so ein nettes kleines Netbook umsteigen. Gemütlich auf dem Sofa surfen, vielleicht sogar im Bett: unter den vielen Geräten, die da in den letzten zwei Jahren auf den Markt kamen, sollte es kein Problem sein, etwas Passendes für meinen Bedarf zu finden.
Was will ich mit dem Netbook machen - ganz konkret?
Jede “Kaufberatung” beginnt mit dieser Frage, als wäre es die einfachste Sache der Welt, den eigenen Bedarf zu bestimmen und dann das “richtige” Gerät zu wählen. Wer jedoch gewohnt ist, mit dem PC “alles machen” zu können, wünscht sich natürlich genau so eine eierlegende Wollmilchsau, wie sie schon auf dem Schreibtisch steht - nur eben in mini. weiter…
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5. Februar 2010
Bis kürzlich hatte ich keinen Grund, ans mobile Internet auch nur zu denken. Meist sitze ich nämlich vor dem heimischen Computer, der noch ganz traditionell auf einem Schreibtisch thront und mir mit leisen Lüftergeräuschen die Stille belebt. Hier kann ich „alles machen“ und nichts zieht mich anderswohin.
18 Jahre gesessen
Mein Problem: da sitze ich seit 1992. Das war das Jahr, in dem ich mir meinen ersten PC zulegte. Schreiben, Bilder bearbeiten, ein bisschen programmieren, mit dem blauen Absturzbildschirm von Windows 3.1 kämpfen, Printmedien gestalten – so sah mein erstes digitales Leben aus. 1995 entdeckte ich das Internet, gab vor lauter Begeisterung meinen Job auf, schrieb journalistische Artikel über den „Cyberspace“ (ja, so sagte man damals) , baute 1996 meine erste Webseite und seit `97 bin ich als Webworkerin selbständig. weiter…
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