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	<title>Kommentare zu: Die Krise: eine Chance f&#252;rs lokale Web?</title>
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	<description>Publizieren und Kommunizieren im Internet, Webwriting, Blogdesign, Webdesign, Blog, Weblog, Blogosphaere, www, Web2.0, Communitys, Informationsgesellschaft</description>
	<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 02:21:43 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/die-krise-eine-chance-fuers-lokale-web/#comment-1107</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 22:41:46 +0000</pubDate>
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		<description>@Claudia, noch nicht, kommt aber so oder so, wo man es offen diskutieren kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Claudia, noch nicht, kommt aber so oder so, wo man es offen diskutieren kann.</p>
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		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/die-krise-eine-chance-fuers-lokale-web/#comment-1103</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 19:32:18 +0000</pubDate>
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		<description>@Rob: was du sagst, &#252;bersetz ich mir mal ins Konkrete - also an Beispielen wie "Meldung/News", "Forum", "Blog/Artikel", "Shop", "Auktion", "Album", "Dialog" - das w&#228;ren die beliebigen use cases zuordnungsf&#228;hige Verhaltensweisen. 
Gibt es einen "Ort", an dem du das bezogen auf dein Projekt mit anderen diskutierst?

@Jochen: das ist eine sehr einseitige Sicht der Dinge! Im Lokalen steckt noch ungeheuer viel Potential, das nicht eben mal so von ein paar Freunden ins Leben gerufen werden kann, die eh am liebsten unter sich sind. 
&#220;bers Netz k&#246;nnten f&#252;r viele "Andockpunkte" ans soziale Geschehen geschaffen werden, die eben NICHT so umtriebig und kontaktfreudig sind. Zum Beispiel k&#246;nnte ein Tauschring, der darauf aus ist, m&#246;glichst viele Nachbarn und Kiezbewohner einzubeziehen, f&#252;r die REALE Vernetzung einiges erreichen, da bin ich &#252;berzeugt. 
Aber zu dem Thema schreib ich lieber bald noch einen extra Artikel - heut mag ich nicht mehr lang virtualisieren... :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rob: was du sagst, &#252;bersetz ich mir mal ins Konkrete - also an Beispielen wie &#8220;Meldung/News&#8221;, &#8220;Forum&#8221;, &#8220;Blog/Artikel&#8221;, &#8220;Shop&#8221;, &#8220;Auktion&#8221;, &#8220;Album&#8221;, &#8220;Dialog&#8221; - das w&#228;ren die beliebigen use cases zuordnungsf&#228;hige Verhaltensweisen.<br />
Gibt es einen &#8220;Ort&#8221;, an dem du das bezogen auf dein Projekt mit anderen diskutierst?</p>
<p>@Jochen: das ist eine sehr einseitige Sicht der Dinge! Im Lokalen steckt noch ungeheuer viel Potential, das nicht eben mal so von ein paar Freunden ins Leben gerufen werden kann, die eh am liebsten unter sich sind.<br />
&#220;bers Netz k&#246;nnten f&#252;r viele &#8220;Andockpunkte&#8221; ans soziale Geschehen geschaffen werden, die eben NICHT so umtriebig und kontaktfreudig sind. Zum Beispiel k&#246;nnte ein Tauschring, der darauf aus ist, m&#246;glichst viele Nachbarn und Kiezbewohner einzubeziehen, f&#252;r die REALE Vernetzung einiges erreichen, da bin ich &#252;berzeugt.<br />
Aber zu dem Thema schreib ich lieber bald noch einen extra Artikel - heut mag ich nicht mehr lang virtualisieren&#8230; :-)</p>
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	<item>
		<title>Von: Jochen Hoff</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/die-krise-eine-chance-fuers-lokale-web/#comment-1102</link>
		<dc:creator>Jochen Hoff</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 12:06:22 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Claudia, 
ich m&#246;chte es einmal provozierend formulieren. Internet und Lokal widersprechen sich grunds&#228;tzlich. Das Netz hat keine Lokalisation, maximal eine sprachlich Beschr&#228;nkung die aber alleine beim Nutzer liegt. 

Man kann mit diesem Medium eine Menge anstellen, aber es ist nicht wirklich real. Leute die du seit Jahren im Netz kennst, sind, wenn du sie pers&#246;nlich triffst oft ganz andere Leute. 

Tats&#228;chlich mischen wir alle s&#228;mtliche Kommunikationformen, von blo&#223;en Textempfang aus einer Website, einem Kommentar, einer Mail und einem Telefonat. Wir gehen zu Bloggertreffs um die anderen real kennen zu lernen. 

Wenn es um etwas wichtiges geht, greifen wir nicht zum Netz sondern zum Telefon. Wir brauchen die pers&#246;nliche Komponente, die das Netz einfach nicht bietet. 

Warum sollte sich ein Tauschring f&#252;r das Netz &#246;ffnen. Die Leute haben doch sich, kennen sich von Treffen und Telefonaten. Die benutzen das Netz gar nicht in der Art wie wir das tun. 

Ich merke das immer wenn ich meine Leser auf der Stra&#223;e treffe. Ich habe in meinem Kiez das Gl&#252;ck das mich viele Lesen. Aber auch das sind nicht viel mehr als 50 Leute von 3.000 die den Blog t&#228;glich lesen. 

Schlimmer noch, wenn ich bei einer Sache mitmache schaue ich kaum mal auf deren Internetauftritt, weil ich real dabei bin. 

Lokales Leben ist ein rein reales Leben ohne eine virtuelle Komponente. Es existiert auch bei Netzmenschen v&#246;llig losgel&#246;st von der Netzidentit&#228;t. 

Daran &#228;ndert sich auch nichts wenn man die Mail als Kommunikationsform mitbenutzt oder &#252;ber Skype telefoniert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Claudia,<br />
ich m&#246;chte es einmal provozierend formulieren. Internet und Lokal widersprechen sich grunds&#228;tzlich. Das Netz hat keine Lokalisation, maximal eine sprachlich Beschr&#228;nkung die aber alleine beim Nutzer liegt. </p>
<p>Man kann mit diesem Medium eine Menge anstellen, aber es ist nicht wirklich real. Leute die du seit Jahren im Netz kennst, sind, wenn du sie pers&#246;nlich triffst oft ganz andere Leute. </p>
<p>Tats&#228;chlich mischen wir alle s&#228;mtliche Kommunikationformen, von blo&#223;en Textempfang aus einer Website, einem Kommentar, einer Mail und einem Telefonat. Wir gehen zu Bloggertreffs um die anderen real kennen zu lernen. </p>
<p>Wenn es um etwas wichtiges geht, greifen wir nicht zum Netz sondern zum Telefon. Wir brauchen die pers&#246;nliche Komponente, die das Netz einfach nicht bietet. </p>
<p>Warum sollte sich ein Tauschring f&#252;r das Netz &#246;ffnen. Die Leute haben doch sich, kennen sich von Treffen und Telefonaten. Die benutzen das Netz gar nicht in der Art wie wir das tun. </p>
<p>Ich merke das immer wenn ich meine Leser auf der Stra&#223;e treffe. Ich habe in meinem Kiez das Gl&#252;ck das mich viele Lesen. Aber auch das sind nicht viel mehr als 50 Leute von 3.000 die den Blog t&#228;glich lesen. </p>
<p>Schlimmer noch, wenn ich bei einer Sache mitmache schaue ich kaum mal auf deren Internetauftritt, weil ich real dabei bin. </p>
<p>Lokales Leben ist ein rein reales Leben ohne eine virtuelle Komponente. Es existiert auch bei Netzmenschen v&#246;llig losgel&#246;st von der Netzidentit&#228;t. </p>
<p>Daran &#228;ndert sich auch nichts wenn man die Mail als Kommunikationsform mitbenutzt oder &#252;ber Skype telefoniert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/die-krise-eine-chance-fuers-lokale-web/#comment-1101</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 10:59:53 +0000</pubDate>
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		<description>der Punkt, den Du nennst, ist in der Tat sehr wichtig, der mir auch am Herzen liegt. Momentan versuche ich, den Fehler zu vermeiden, Software zu sehr nach use cases zu stricken, das dann viel zu funktional technisch ausf&#228;llt. Stattdessen bem&#252;he ich mich, um das "humanizing" der Tools, weniger use case bezogen, mehr auf menschliche Verhaltensweisen abhebend. Nicht leicht zu knacken, bestimmte Verhaltensweisen zu abstrahieren und daraus universelle Prinzipien abzuleiten, wo man das einsetzen kann, wenn es um die sw-technische Konkretisierung geht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>der Punkt, den Du nennst, ist in der Tat sehr wichtig, der mir auch am Herzen liegt. Momentan versuche ich, den Fehler zu vermeiden, Software zu sehr nach use cases zu stricken, das dann viel zu funktional technisch ausf&#228;llt. Stattdessen bem&#252;he ich mich, um das &#8220;humanizing&#8221; der Tools, weniger use case bezogen, mehr auf menschliche Verhaltensweisen abhebend. Nicht leicht zu knacken, bestimmte Verhaltensweisen zu abstrahieren und daraus universelle Prinzipien abzuleiten, wo man das einsetzen kann, wenn es um die sw-technische Konkretisierung geht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia Klinger</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/die-krise-eine-chance-fuers-lokale-web/#comment-1100</link>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 10:50:04 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Hi Robert, danke f&#252;r dein Statement!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sehe das genauso und wollte keinesfalls einem NUR-F&#220;R-DIE-KRISE-Projekt das Wort reden - da war der letzte Satz wohl etwas missverst&#228;ndlich. Ich w&#252;nsch mir einfach einen erh&#246;hten Stellenwert "ernsthafter Nutzungsm&#246;glichkeiten", die in Krisenzeiten vielleicht wirklich mal GEBRAUCHT werden. Und nach allem, was ich derzeit so lese, muss man wohl mit l&#228;ngeren Zeitr&#228;umen rechnen, in denen es weiter bergab geht. Ich hoffe ja selber, in diesem Punkt falsch zu liegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und ja: ich fokussiere auf das, was m.E. fehlt, bzw. beim planen immer gerne hinten runter f&#228;llt, weil es erstmal nicht sexy erscheint...&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Robert, danke f&#252;r dein Statement!</p>
<p>Ich sehe das genauso und wollte keinesfalls einem NUR-F&#220;R-DIE-KRISE-Projekt das Wort reden - da war der letzte Satz wohl etwas missverst&#228;ndlich. Ich w&#252;nsch mir einfach einen erh&#246;hten Stellenwert &#8220;ernsthafter Nutzungsm&#246;glichkeiten&#8221;, die in Krisenzeiten vielleicht wirklich mal GEBRAUCHT werden. Und nach allem, was ich derzeit so lese, muss man wohl mit l&#228;ngeren Zeitr&#228;umen rechnen, in denen es weiter bergab geht. Ich hoffe ja selber, in diesem Punkt falsch zu liegen.</p>
<p>Und ja: ich fokussiere auf das, was m.E. fehlt, bzw. beim planen immer gerne hinten runter f&#228;llt, weil es erstmal nicht sexy erscheint&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://www.webwriting-magazin.de/die-krise-eine-chance-fuers-lokale-web/#comment-1099</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 10:21:55 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;danke f&#252;r die Gedanken zum lokalen Web. Du fokussiert dabei auf ein Element, das zeitlich bedingt in den Vordergrund tritt. Ich kann jedoch kein Vorhaben auf die Beine stellen, dass auf tempor&#228;ren Ausschl&#228;gen beruht und das &#252;bergewichtig betont. Analogie:; Ich kann mit einem Hammer in Krisenzeiten ebenso wie in Bl&#252;tezeiten einen Nagel in die Wand hauen. Sprich: Die Softwaretools m&#252;ssen so gestaltet sein, dass sie gen&#252;gend Freiheitsgrade erlauben, Menschen zusammenkommen zu lassen, zu welchem Zweck dann auch immer. Nenn es Kultur, die eine Social Place entwickelt. Von vornherein es nur zu einem Zweck zu formen, ist nicht weitsichtig genug geplant. Hoffe, ich war verst&#228;ndlich?&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke f&#252;r die Gedanken zum lokalen Web. Du fokussiert dabei auf ein Element, das zeitlich bedingt in den Vordergrund tritt. Ich kann jedoch kein Vorhaben auf die Beine stellen, dass auf tempor&#228;ren Ausschl&#228;gen beruht und das &#252;bergewichtig betont. Analogie:; Ich kann mit einem Hammer in Krisenzeiten ebenso wie in Bl&#252;tezeiten einen Nagel in die Wand hauen. Sprich: Die Softwaretools m&#252;ssen so gestaltet sein, dass sie gen&#252;gend Freiheitsgrade erlauben, Menschen zusammenkommen zu lassen, zu welchem Zweck dann auch immer. Nenn es Kultur, die eine Social Place entwickelt. Von vornherein es nur zu einem Zweck zu formen, ist nicht weitsichtig genug geplant. Hoffe, ich war verst&#228;ndlich?</p>
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